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Starke Innenstadt : Eine schöne Innenstadt hilft auch dem Einzelhandel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Wie man die Innenstadt und ihren Einzelhandel stärken kann, hat der Wirtschaftsausschuss beraten. Ganz so einfach ist das nicht.

Was haben Politik und Verwaltung in den vergangenen Jahren getan, um die Innenstadt und den Einzelhandel zu stärken? Und vor allem: Was kann sie noch tun? Die Antworten auf diese Fragen dominierten den städtischen Ausschuss für Wirtschaft und Finanzwesen am Mittwochabend.

Bürgermeister Jörg Sibbel gab eine Zusammenfassung über die Aktionen der Vergangenheit: Gutachten und Konzepte sind erstellt worden, Straßen in der Innenstadt aus- und umgestaltet, die Hafenpromenade erneuert worden. Das OIC und die Kleingolfanlage wurden gebaut, das Fischräuchereimuseum wird mit 300 000 Euro unterstützt. Stadtbegrüßungstafeln, Wegeleitsystem, Blickpunkte am Hafen und Handy-Parken, Hafenspitze, Nooröffnung, Neufassung der Gestaltungssatzung – sie alle tragen zu einer Attraktivitätssteigerung der Innenstadt bei. Als Ziele für die Zukunft nannte Sibbel die barrierefreie Gestaltung der Kieler Straße, ein ausreichendes Angebot an öffentlichem Parkraum und die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Er betonte, dass durch die geplante Umgestaltung des Bahnhofs zu einem Kino- und Einzelhandelsstandort ein neues attraktives Entrée in die südliche Innenstadt geschaffen werden soll.

Eckernförde ist besonders wegen der hohen Dichte an inhabergeführten Geschäften beliebt. Ob man deren Ansiedlung fördern kann, wollten Anke Göttsch (SPD) und Matthias Huber (Bürger-Forum) wissen. Doch da sind der Stadt nicht viele Möglichkeiten gegeben. Die Neufassung der Ortsgestaltungssatzung soll einen Teil dazu beitragen, indem die bisherige Parzellenstruktur erhalten bleiben soll. Sie kommt kleinen Einzelhändlern mehr entgegen als großdimensionierten Geschäften.

„Aber auch große Geschäfte sind von den Kunden gewünscht“, machte Edgar Meyn (Grüne) deutlich. „Wir sollten nicht versuchen, das zu regulieren.“ Karin Himstedt (CDU) pflichtete ihm bei: „Wir sind keine Plan-, sondern eine Marktwirtschaft.“

Als Mitglied des Wirtschaftskreises merkte Heidi Broecker an, dass Verbrauchermärkte in der Innenstadt von vielen Touristen stark nachgefragt würden. Deshalb betonte Bürgermeister Sibbel, dass nach dem Abzug von Markant und Aldi aus der Innenstadt im Zuge der Nooröffnung ein neuer Verbrauchermarkt am Schulweg angesiedelt werden soll. Auch bei der Neugestaltung des Bahnhofs soll ein Verbrauchermarkt integriert werden.

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erstellt am 09.Mai.2014 | 06:17 Uhr

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