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Eckernförder Zeitung

19. September 2017 | 17:22 Uhr

Eine schlagkräftige Gemeinschaft

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Maschinenring Eckernförde-Angeln wählt Hartmut Stegeman zum neuen Vorsitzenden / Möglicher neuer Geschäftsführer stellte sich vor

von
erstellt am 10.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Ein rauschendes Fest wird es nicht geben. Auch das 50-jährige Bestehens des Maschinenrings (MR) Eckernförde-Angeln sei kein Anlass, viel Geld für das Jubiläum in die Hand zu nehmen, sagte Stefan Trippel, Vorsitzender des Maschinenrings, am Dienstagabend auf der Mitgliederversammlung in Güby. „Wir wollen stattdessen effizient für unsere Mitglieder arbeiten“, betonte der Holtseer. Doch einfach unerwähnt vorbeiziehen lassen wolle man das Jubiläum nicht. Alle rund 500 Mitglieder haben mit der Einladung zur Versammlung ein Taschenmesser erhalten.

Als Produktmanager bei der Firma Aco bezeichnet sich Trippel nun selbst als Nebenerwerbslandwirt und entschied daher, nach 14 Jahren nicht mehr anzutreten. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherige erste Stellvertreter Hartmut Stegemann aus Altenholz gewählt. Neu im Vorstand ist auch Christoph Brien aus Altenhof.

Für einen weiteren Wechsel an der Spitze des Rings sind bereits die Weichen gestellt worden. Mit Jörg Schulz (29) präsentierte der Vorstand einen jungen Mann aus Dithmarschen, der mittelfristig die Geschäftsführung von Andreas Moll übernehmen soll.

Am 1. April 1964 wurde der Maschinenring, damals noch mit der Bezeichnung Dänischer Wohld, gegründet. Nach dem MR Dithmarschen, der zweite in Schleswig-Holstein. Gründungsmitglieder waren Ulrich Rades, Klaus Hermann und Hans-Friedrich Hölk, erster Geschäftsführer Horst Wilde. „Vorrangige Aufgabe ist es auch heute noch, Wissen und Kapazitäten zu vermitteln und als landwirtschaftliche Selbsthilfeeinrichtung Ansprechpartner zu sein“, sagte Trippel. Das Ziel: die Förderung der Rentabilität der Mitgliedsbetriebe.

1969 wurde der MR Dänischer Wohld in den MR Eckernförde umbenannt, 2013 dann nach der Fusion MR Eckernförde-Angeln. Heute gibt es in Schleswig-Holstein acht, bundesweit 253 Maschinenringe.

Landesgeschäftsführer Claus Timmermann hob die Bedeutung der Maschinenringe hervor. Im Zuge der fortschreitenden Mechanisierung sei es den Betrieben nicht mehr möglich, alle Maschinen vorzuhalten. Der koordinierte Einsatz von Geräten, aber auch von Betriebshelfern, sei im Sinne der Gemeinschaft. Auch für die nächsten Jahre, so Geschäftsführer Andreas Moll, gehe es darum, eine schlagkräftige Betriebshilfe zu bieten. Die Bioenergieberatung soll in Zukunft ausgebaut, die Betriebsanalysen weitergeführt und den Mitgliedern so ein umfangreiches Netzwerk geboten werden. Eine besondere Herausforderung für sei die Etablierung einer Nährstoffbörse, bei der Betriebe mit Nährstoffüberhängen und diejenigen, die sich im Wachstum befänden, von einander profitieren könnten.


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