Eine neue Aufgabe

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21. Mai 2014, 14:25 Uhr

Niemand verlässt seine Heimat und seine Familie ohne triftigen Grund. Die syrischen Flüchtlinge kommen aus einem Land, in dem Bürgerkrieg herrscht. Sie fürchten um Leib und Leben, sind ihrer Existenzgrundlage beraubt. Sie wollen mit ihren Familien in Sicherheit leben, bis sie zurückkehren können. In Eckernförde bekommen sie eine Unterkunft und Geld zum Leben – das war’s. Sie werden allein gelassen mit ihren Problemen, mit ihrer Furcht und ihren Sorgen. Berührungsängste tun ihr Übriges. Was ist eine Stadt also fähig, mehr zu leisten als Geld und Unterkunft zu gewährleisten? Die Idee eines Flüchtlingsbeauftragten ist gut, nur wahrscheinlich zu teuer. Es könnte aber eine neue ehrenamtliche Aufgabe entstehen, vielleicht mit einer etwas größeren Aufwandsentschädigung versehen. Sie muss aber alle Flüchtlinge und Aussiedler im Blick haben, nicht nur die syrischen Kriegsflüchtlinge.

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