Fleckeby : Eine Krippe für die Kreuzkirche

Willi Neuhaus schenkte der Fleckebyer Kreuzkirche eine Krippe.
Willi Neuhaus schenkte der Fleckebyer Kreuzkirche eine Krippe.

Familie Neuhaus spendet Holzkrippe/ Viel Lob an die Handwerker für Innensanierung der Kirche

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13. Dezember 2017, 06:52 Uhr

Fleckeby | Mit der Einweihung der Kreuzkirche nach den umfangreichen Sanierungen in diesem Jahr wurde auch eine neue Holzkrippe in der Kirche vorgestellt. Beim Gottesdienst zum zweiten Advent konnte Pastorin Susanna Kschamer somit nicht nur den zahlreichen Handwerkern für ihre Arbeit danken, sondern auch dem Ehepaar Willi und Christine Neuhaus aus Kosel. „Unsere Kinder haben alle ihre eigene Krippe, da dachten wir, zwei brauchen wir auch nicht zu Hause“, sagte Willi Neuhaus im Anschluss an den Gottesdienst. Und so spendeten sie die Holzkrippe, die von der Holzschnitzerei Thomas Vogel aus Thüringen in der Rhön stammt. Er nahm Kontakt zu Heinz Zimmermann-Stock auf. Dieser wusste um den Umstand, dass in der Fleckebyer Kirche noch eine Krippe fehlt. Und so gelangte sie schließlich dorthin. Bevor sie aber dort ihren Platz vorne rechts fand, kümmerten sich Familie Brix und Annegret Meeves um die Aufarbeitung der Figuren und des Stalls. Zudem sorgten sie für eine stimmungsvolle Beleuchtung, berichtete Pastorin Kschamer, die den an der Renovierung beteiligten Firmen dankte.

Nach der umfangreichen Sanierung des Daches der Kirche vor knapp zwei Jahren in einem ersten Bauabschnitt, wurde in den vergangenen Wochen das Innere des Gebäudes in Angriff genommen. So haben die Wände einen neuen Anstrich gemäß alter historischer Farben erhalten. Außerdem wurde die gesamte Elektrik der Kirche überprüft und bei Bedarf erneuert. Die Lampen im Hauptschiff wurden dimmbar gemacht. Zusätzlich erhielt der Glockenstuhl eine Einschubtreppe mit hydraulischem Öffnungsmechanismus. Alle Arbeiten wurden mit dem Landeskirchenamt, dem Landesamt für Denkmalpflege und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz abgesprochen.

Die Gesamtkosten für die Renovierung betrugen rund 50 000 Euro. Seitens der Stiftung Denkmalschutz gab es einen Zuschuss von 10 000 Euro. Weitere 10 000 Euro kamen vom Förderverein der Kirchengemeinde.

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