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Strand ohne Wiederkehr : Eine kleine Stadt wird zum Mittelpunkt des Verbrechens

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Arnd Rüskamp und Hendrik Neubauer haben ihren neuen Eckernförde-Krimi „Strand ohne Wiederkehr“ vorgestellt.

Eckernförde | Es sind die Krimis mit Lokalkolorit, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen – die Krimis also, bei denen eine Stadt, eine Insel oder ein Landstrich im Mittelpunkt stehen. Hier reiht sich auch das neueste Buch „Strand ohne Wiederkehr“ von Arnd Rüskamp und und Hendrik Neubauer ein. Die beiden Autoren entdeckten ihre Liebe zu Eckernförde vor einigen Jahren und machten die Stadt zum Mittelpunkt der Handlungsstränge ihres Romans.

Es ist der dritte Band einer Reihe, die mit „Tod am Strand“ begann und über den Umweg der „Schlei Diva“ nach Eckernförde zurückführt. Wer das beschauliche Ostseebad kennt, kann sich nur schwer vorstellen, auf welche Abgründe von Selbstsucht und Gewalt die Protagonisten, Kommissar Hans Rasmussen und die pensionierte Richterin Margarete Brix (Im Roman einfach: „Die Brix“), stoßen.

„Die Eckernförder Bucht frisst Ihre Besucher“, heißt es an einer Stelle und umschreibt damit treffend, wie fünf Männer unterschiedlicher Herkunft innerhalb von elf Monaten immer am selben Strandabschnitt verschwinden. Was sich für lange Zeit als unlösbar für das eigenwillige und charmante Ermittlerduo darstellt, führt erst nach einem offensichtlichen Mordfall auf die richtige Fährte.

Gut besucht war die Lesung in der Buchhandlung Liesegang in der Kieler Straße. Brachte Hendrik Neubauer das Publikum zunächst mit Gitarre und Gesang in die richtige Stimmung (zu jedem Buch gibt es auch ein eigenes Lied), oblag es dann Arnd Rüskamp, mit ausgewählter Passage aus dem Buch die Zuhörer neugierig zu machen, um dann im gemeinsamen Wechsel auch andere Charaktere des Romans zu beleuchten.

„Die ersten beiden Bände habe ich mit Begeisterung gelesen“, sagte Kerstin Dujour aus Eckernförde. Sie nutzte wie zahlreiche andere Zuhörer in der Pause die Gelegenheit, eine persönliche Widmung beider Autoren in den Deckel ihres Buches schreiben zu lassen. Locker und humorvoll agierte das Autorenduo, dessen Roman vom Herbst bis März entstand – und das trotz räumlicher Trennung: Rüskamp lebt nämlich in Nordrhein-Westfalen. „Wir schreiben im Pingpong-Verfahren“, beschreibt Neubauer die Vorgehensweise, bei der beide ins gemeinsame Online-Dokument schreiben, das elektronisch synchronisiert wird.

Verlief der Verkauf zu Beginn noch recht schleppend, sprechen inzwischen die Verkaufszahlen für sich: Fast 20  000 Exemplare der bisherigen beiden Bände signalisieren, dass es noch weitere spannende Fälle um Rasmussen und die Brix geben wird.


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