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Eckernförder Perspektiven : Eine Ergänzung zur Schulmedizin

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Viele Besucher haben sich auf der sechsen Messe zu alternativen Heilweisen in der Stadthalle informiert. 70 Aussteller stellten ihre Angeobte vor – von der Homöopathie bis zum Schamanismus.

Unter dem Motto „Eckernförder Perspektiven – ganzheitliche Heilweisen“ gab es am Sonnabend und Sonntag eine viel beachtete Messe in der Eckernförder Stadthalle. Über Besuchermangel konnten sich die rund 70 Aussteller nicht beklagen: Aus der Stadt und von außerhalb kamen Jung und Alt herbei, um sich zu informieren, zu staunen und sich das vielfältige Angebot zu Gemüte zu führen.

Zu Gemüte – mal den Kopf rauslassen, mal nach innen horchen, zu sich selber finden, Emotionen und Gefühlen Raum geben. Hier war Entspannung angesagt, Entspannung durch Yoga, Massage, innere Einkehr, dazu Heilen durch Vergeben und Versöhnen, mit Klängen, Malerei und Musik. Auch die Frage: Wie gewinnt man Energie zurück – mit Akupunktur, Bachblütentherapie – Gesundung durch Homöopathie?

An Manchem ließ sich vorbei gehen, bei anderen Ständen blieb man hängen, beobachtete das Geschehen, – war informiert und konnte weiter schlendern oder war gefangen und blieb.

Fachleute unter sich und offen für jeden Besucher: Psychotherapeuten, Heilpraktiker, Astrologen, Schamanen, Maler – um nur einige zu nennen.

Sie boten Gesundheitspsychologie, angewandte Kinesiologie, Meditation, Energieübertragung und die Aktivierung der Selbstheilungskräfte an – eine schier unübersichtliche Vielfalt an Hilfestellungen auf dem Weg zur Gesundheit. „Gesundheit kann man nicht machen, aber liebevoll üben,“ drückt es Heilpraktikerin Martina Diewald aus Eckernförde aus.

An einem großen Tisch sitzen Grundschüler und malen – es gibt beste Aquarellfarben und gute Pinsel für die Kinderhände. Heike Bauer aus Kosel weiß, dass man mit Malerei viel Gutes erreichen kann: „Ich arbeite meditativ. Meine Schüler sollen sich dabei gut fühlen. Man kann Krisen begegnen, Ängste abbauen, Krankheiten lindern, und selbst autistischen Kindern ist mit Kunsttherapie zu helfen.“

Barbara Dittrich aus Waabs ist die Organisatorin der Messe „Eckernförder Perspektiven“ – zum sechsten Mal bringt das für sie eine große Herausforderung aber auch die unerschütterliche Hoffnung, dass alles gut klappen wird. Ja, auch diesmal ist sie sehr zufrieden – mit der Besucherzahl, dem großen Interesse, mit der Programmvielfalt (Seminare und Workshops gehören dazu) und vor allem mit der Atmosphäre. „Hier herrschen große Gelassenheit und viel Freude, wir haben eine geradezu familiäre Atmosphäre.“ Sie bezeichnet sich selber als „Vernetzerin“. Sie bringt Menschen zusammen, und sie lacht: „Ich trage gern die Verantwortung für alles, weil ich weiß, was ich tue.“

Anne Fichtner – eine Freundin der Organisatorin – hatte die Messe mit Klängen eröffnet. An ihrem Stand trifft der Besucher auf große Klangschalen aus glänzendem Metall, schwer wiegend mit dunkel-raunigem Ton. Gehämmerte Metallscheiben – Gongs ähnlich – bergen noch ein besonderes Geheimnis. Ihre Meisterin versteht es, darauf Delphine herbeizurufen und Walgesänge in die Stadthalle zu zaubern. Gänsehäutiges Wohlbefinden und tiefe Entspannung sind da vorprogrammiert. Wie gut, dass alternative Heilweisen die Schulmedizin ergänzen können.

>www.impulse-verlag.de


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erstellt am 27.Okt.2014 | 05:34 Uhr

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