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Austausch : Eine Brücke zwischen Colmar und Gettorf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Isarnwohldschule begrüßt Austauschpartner aus Frankreich

Sie haben das Europaparlament in Straßburg besucht, den berühmten Isenheim-Altar gesehen und in einem Umweltpark zur Wiedereingliederung gefährdeter Tierarten Hamster kennen gelernt, die bis zu 30 Zentimeter groß werden. Jetzt ist es an den 19 Achtklässlern der Isarnwohld-Schule, sich bei ihren Gastgebern aus Colmar/Frankreich zu revanchieren.

Das Wikingermuseum Haithabu, das Ehrenmal in Laboe, das Freilichtmuseum Molfsee, die Kunsthalle Kiel und das Mulitmarwattforum sind einige der Punkte auf dem Programm, das Andrea Below und Ursula Wiest für die Schüler des Collège Victor Hugo Colmar ausgearbeitet haben. Dazu kommen noch weitere Aktivitäten, die die Gastfamilien für die Schüler und ihre Lehrerinnen Myriam Sörnsen und Aurélie Henner-Labbé organisieren. Gestern stand aber zunächst einmal ein Einblick in den Unterricht an der Isarnwohld-Schule an, nachdem Schulleiterin Marion Burkhart die Gäste begrüßt hatte.

Beeindruckt von der Größe der Schule zeigte sich der 13-jährige Pierre. Das Collège Victor Hugo besuchten gerade mal 600 Schüler – die Isarnwohldschule rund doppelt so viele. Auch von den Nachmittagsangeboten, aus denen die Schüler wählen können, war er sehr angetan. „Wir können nicht so vielen Hobbies nachgehen“, erklärte er mit Blick auf den Schulschluss in Colmar, der meist bei 17 Uhr liegt. Dass in Gettorf um 14 Uhr der Unterricht endet, fiel ihm entsprechend positiv auf.

Genau das hatte umgekehrt auch Louisa bei ihrem Aufenthalt in Colmar vor einem Monat bemerkt. „Bei uns ist es schöner, weil man noch mehr Freizeit hat“, stellte sie fest. Auf den Gegenbesuch hatte sich die 14-Jährige wie auch ihre Freundin Frederica sehr gefreut. Denn sie hatten in Colmar ein „schönes Programm“ bei „super Wetter“. Auf das warten die Gäste in Gettorf noch: „Hier ist es viel kälter als bei uns“, meinte Pierre.

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erstellt am 14.Mai.2014 | 11:07 Uhr

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