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Usa-Reise : Eine Belohnung für gute Noten und Engagement

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Zwölf Schüler der Grund- und Gemeinschaftsschule Nord fahren demnächst für vier Wochen in die Vereinigten Staaten. Mitkommen darf nur, wer sich durch seine schulischen Leistungen und sein soziales Engagement auszeichnet.

Leistung lohnt sich – zumindest an der Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) Nord: Zwölf Schüler aus dem neunten und zehnten Jahrgang haben sich mit ihren guten Noten und ihrem sozialen Engagement für einen vierwöchigen USA-Aufenthalt qualifiziert. Vom 28. September bis zum 24. Oktober sind die acht Mädchen und vier Jungen mit ihrem Lehrer Hans-Jürgen Wohlleben auf der anderen Seite des großen Teichs. Dort besuchen sie die High School in Byron Center in Michigan, nehmen am gesellschaftlichen Leben teil und unternehmen eine einwöchige Fahrt mit dem Mini-Van in die Umgebung.

Es ist das sechste Mal, dass Schüler in den Genuss einer solchen Reise kommen. Der Sinn dahinter: Gute und engagierte Schüler sollen belohnt werden. Dazu müssen sie im Notendurchschnitt und im Sozialverhalten überzeugen, ebenso sollen sie ihre Schule und ihr Land gut repräsentieren können. „Die Mischung macht’s“, sagt Hans-Jürgen Wohlleben. So wie bei Peer Adams (15), der eine Zwei in Englisch hat und sich als Streitschlichter an der Schule sowie im Jugendrat im „Haus“ an der Reeperbahn engagiert. In die vier Wochen Aufenthalt fallen die Herbstferien, aber auch zwei Wochen Unterricht. Die müssen die Schüler selbstständig aufarbeiten und Klausuren nachschreiben.

Etwa 30 Schüler hatten sich beworben, aber nur zwölf können mitkommen. „In den Mini-Van für die einwöchige Rundreise passen nur insgesamt 14 Leute“, erklärt Lehrer Wohlleben. „Das gibt die Anzahl vor. Außerdem sind Grenzen gesetzt, denn alle Schüler kommen privat in Familien unter.“

Für die 13 bis 16 Jahre alten Schüler ist es die erste Reise in die USA, verknüpft mit vielen Erwartungen: Neues erfahren in einer „ganz anderen Welt“ möchte Nina Köhler (14), während Jule Aretz (15) den Alltag und den Schulrhythmus kennenlernen möchte. Ganz einfach aufs Shoppen freut sich Luisa Kock (14), auf deren Uhr schon seit Monaten ein Countdown bis zur Abreise läuft. Vorbereitet haben sich die Schüler in den vergangenen Wochen, hielten in ihrer Gruppe nach Schulschluss Referate zum Beispiel über den Dresscode an amerikanischen Schulen oder das Verhalten in Kirchen.

Initiiert hat diese Form des Schüleraustauschs einst der Lehrer Jens Paulsen, der persönlich mit einem Kollegen in Michigan befreundet ist. Die Kosten für die Reise müssen privat getragen werden.

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erstellt am 17.Sep.2014 | 06:40 Uhr

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