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Überraschung : Ein Trecker-Korso zum runden Geburtstag

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Angestellter organisiert Trecker-Korso mit 50 Fahrzeugen zum 40. Geburtstag von Rainer Lamp.

Osdorf | Was machen knapp 50 Trecker in einer Wohnsiedlung? Ist doch logisch, sie gratulieren. Jedenfalls war das am Sonnabend in Osdorf der Fall.

Aber von Anfang an: Philipp Teschner, Angestellter des Landtechnischen Lohnunternehmens Lamp in Noer, hatte überlegt, was man anlässlich des 40. Geburtstags seines Chefs Rainer Lamp auf die Beine stellen könnte und kam auf die Idee passend zum Aufgabenbereich des Unternehmens einen Korso mit Traktoren zu organisieren.

Eine Idee, die offenbar ankam: Am Sonnabendnachmittag versammelten sich knapp 50 Fahrzeuge vor dem Feuerwehrgerätehaus in Osdorf. Freunde, Bekannte, Mitarbeiter und vor allem auch Kunden von Lamp trafen nach und nach ein und natürlich durften auch historische Fahrzeuge des Agrar Oldtimer Clubs Dänischer Wohld nicht fehlen.

Auch Noers Bürgermeisterin Sabine Mues, Betriebsleiterin des Lindhofs, war mit von der Partie. Und damit man sehen konnte, weshalb sie unterwegs sind, kam Katja Bluhm mit dem Bezug einer Bettdecke voller aufgeblasener Luftballons mit einer „40“ drauf, die an die Traktoren gebunden wurden. Zu der Zeit saß Rainer Lamp mit seiner Familie noch ahnungslos zu Hause. „Er weiß von gar nichts. Nur seine Ehefrau Gabi weiß, dass gegen halb vier irgendwas passiert. Was genau weiß aber auch sie nicht“, so Philipp Teschner voller Vorfreude.

Kurz nach halb vier wussten sie es. Angeführt von Teschner auf einem riesigen Deutz-Fahr samt Hänger, auf dem Rainer Lamp mit seiner Familie zu einer Fahrt in die Umgebung Osdorfs starten sollte, schlugen die Fahrzeuge mit eingeschalteten gelben Rundumleuchten vor dem Haus von Rainer Lamp in der Straße „Am Kamp“ auf. Jedenfalls die, die in der kleinen Straße Platz fanden, die restlichen stauten sich wohl in der Straße „Zur Kronsau“. Nicht nur Ehefrau Gabi sowie die beiden Kinder René (10) und Sophie (2) waren überrascht – am meisten getroffen hatte es wohl das Geburtstagskind. Sichtlich perplex, gerührt und sprachlos stand Rainer Lamp vor seinem Haus und schüttelte immer wieder ungläubig den Kopf.

„Die Überraschung ist gelungen. Ich weiß wirklich nicht, was ich sagen soll“, so Lamp auf Nachfrage. Gemeinsam mit Lamps Eltern, Ilse und Rolf Lamp, nahm die ganze Familie auf dem Hänger Platz und dann ging es über Austerlitz und Stubbendorf zurück nach Osdorf zum Feuerwehrgerätehaus, wo es auf den „Schreck“ noch einen kleinen Umtrunk geben sollte, bevor die Familie wieder nach Hause kutschiert wurde – natürlich per Traktor.

Eine Geburtstagsüberraschung, die Rainer Lamp sicherlich in Erinnerung bleiben wird. Stellt sich nur die Frage, wie das in zehn Jahren, zum 50. Geburtstag, getoppt werden kann.

 

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