gutes zusammenspiel : Ein starkes Team: Wehr und Dataport

Perfektes Zusammenspiel: Florian Hübner (l.) und Thomas Lembke (vorne) von der Freiwilligen Feuerwehr Altenholz mit dem Dataport-Vorstandsvorsitzenden Dr. Johann Bizer (r.) und Dataport-Vorstandsmitglied Claudia Güsken
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Perfektes Zusammenspiel: Florian Hübner (l.) und Thomas Lembke (vorne) von der Freiwilligen Feuerwehr Altenholz mit dem Dataport-Vorstandsvorsitzenden Dr. Johann Bizer (r.) und Dataport-Vorstandsmitglied Claudia Güsken

Im Rahmen ihres Kooperationsverhältnisses veranstalten der IT-Dienstleister Dataport und der Brandschutz in Altenholz ein großes Fest. Die Freistellung von Feuerwehrmännern für einen Einsatz erfolgt im Unternehmen problemlos.

shz.de von
02. Juli 2015, 05:28 Uhr

Dataport, der einzige gemeinsam von Bundesländern und Kommunen getragene IT-Dienstleister der deutschen Verwaltung, beschäftigt allein am Standort Altenholz 760 Mitarbeiter. Zehn von ihnen sind aktive Mitglieder Freiwilliger Feuerwehren – sowohl der Altenholzer Wehr als auch anderer Wehren, die die Altenholzer Kameraden im Ernstfall als sogenannte Zweitmitglieder unterstützen und die auch in Altenholz eine komplette Ausrüstung haben.

Dass die Einsatzbereitschaft der Altenholzer Wehr auch tagsüber gesichert ist, ist nicht zuletzt dem Unternehmen Dataport zu verdanken. So ist es für Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, selbstverständlich, dass die ehrenamtlichen Brandbekämpfer sowohl für den Fall eines Einsatzes als auch für Lehrgänge unentgeltlich freigestellt werden. Die Partnerschaft zwischen dem Unternehmen und der Feuerwehr bezeichnete Bizer als „wesentlichen Beitrag für unser Gemeinwesen“. Zudem betonte er ein vitales Interesse des überregionalen Unternehmens an einer leistungsfähigen Feuerwehr. „Für uns ist es auch von Vorteil, dass wir Kollegen im Haus haben, die sich im Ernstfall auskennen“, so der Vorstandsvorsitzende weiter.

Besonders hob Bizer hervor, dass die Kollegen im Fall einer Alarmierung ihren Einsatz selbst koordinieren und Prioritäten setzen, wenn sie beispielsweise gerade auf Kundenbesuch sind. „Das machen die sehr verantwortungsbewusst“, lobte er. Aber nicht nur die Freistellung ist für das Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. Auch, dass der Unternehmenssitz regelmäßig zum Trainingsgelände wird – sei es für Treffen der Jugendfeuerwehr oder das Üben spezieller Szenarien wie das Abseilen von Gebäuden – steht außer Frage.

Am Dienstag wurde die Kooperation zwischen Dataport und der Altenholzer Wehr erstmals gemeinsam gefeiert. Dataport-Mitarbeiter aus Altenholz, teilweise auch von anderen Standorten, vielfach mit „Kind und Kegel“, genossen bei bestem Wetter gemeinsam mit ihren „Feuerwehr-Arbeitskollegen“ einen Nachmittag mit Getränken, Gegrilltem und einem Buffet, das sich sehen lassen konnte – gesponsert einerseits von Dataport, andererseits von den Mitarbeitern, die etliches an Leckereien zubereitet und mitgebracht hatten. Für die Kleinsten gab es natürlich eine Hüpfburg und die „Süßigkeitenwurfmaschine“ der Altenholzer Wehr.

Die Dataportmitarbeiter und Feuerwehrkameraden Thomas Lembke und Florian Hübner waren mit einem Löschfahrzeug vor Ort und erklärten den Erwachsenen das Fahrzeug, während der Nachwuchs schon einmal mit einer Handspritze für eine zukünftige Laufbahn bei der Feuerwehr üben konnte. Und wem die Zeit in der Schlange am Grill zu lang war, der konnte sich derweil musikalisch von der Kieler Bluesrock-Band „Bad Bobs“ unterhalten lassen, deren Saxophonist, Klaus-Peter Jobst, ebenfalls Dataport-Kollege ist. Sowohl Thomas Lembke als auch Ortswehrführer Rainer Kersten betonten, dass die Unterstützung durch Dataport entscheidend für die Einsatzbereitschaft der Wehr in Altenholz und Umgebung ist. „Es ist eine Riesenhilfe für uns, da viele Kameraden tagsüber außerhalb arbeiten und somit nicht am Ort verfügbar sind“, sagte Lembke. Und wer weiß: Vielleicht steigt die Zahl der aktiven Feuerwehrleute unter den Dataport-Mitarbeitern in Zukunft noch weiter an.

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