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3. Handball-Liga : Ein Sieg noch bis zum Klassenerhalt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga Nord der Frauen empfängt der ersatzgeschwächte TSV Owschlag am Sonnabend den Tabellenvorletzten SFN Vechta. Die Gastgeberinnen können eine Vorentscheidung in Bezug auf Klassenerhalt schaffen.

shz.de von
erstellt am 06.Mär.2015 | 06:00 Uhr

Owschlag | Sieben Spiele müssen die Frauen des TSV Owschlag in der 3. Liga Nord noch absolvieren, dann ist die Handball-Ära im Turn- und Sportverein beendet. Bekanntlich fusioniert der Klub mit der HSG Kropp/Tetenhusen zur HG O-K-T. Bis es jedoch so weit ist, will sich die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz anständig verabschieden. Anständig heißt in dem Fall mit dem Klassenerhalt. Der ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht ganz gesichert. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone und den derzeit ersten Absteiger MTV Altlandsberg.

In der Rechnung von Rainer Peetz reicht seinem Team ein Sieg aus den letzten sieben Partien, dann wäre der Klassenerhalt mit hoher Wahrscheinlichkeit gepackt. Gut für die Nerven wäre es, wenn die zwei Punkte schon am Sonnabend auf das Owschlager Konto wandern würden. Bei einem Blick auf die Tabelle stehen die Chancen gut. Der TSV empfängt als Achter zu Hause um 17 Uhr den Vorletzten SFN Vechta.

Die Favoritenrolle schiebt Peetz trotzdem weit von sich. Grund sind zahlreiche Spielerinnen, die dem Coach am Sonnabend fehlen werden. Greta Stolley, Anita Ewert, Jacqueline Küppers, Nina Lyke und Torhüterin Sophie Fasold können nach Angaben von Peetz definitiv nicht mitwirken. Hinter den Einsätzen von Svenja Zadow und Franziska Peters stehen noch Fragezeichen. Gut möglich ist deshalb, dass sieben, teils hochklassige, Drittliga-Spielerinnen dem TSV gegen Vechta fehlen werden. „Das ist schon misslich, wenn man sich auf so eine Partie kaum vorbereiten kann. Auf der anderen Seite haben wir nichts zu verlieren. Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Eine spielfähige Mannschaft bekommen wir schon zusammen“, stellt Peetz klar.

Gegen Oldenburg hat sich seine dezimierte Mannschaft am vergangenen Wochenende richtig teuer verkauft – ohne Peetz, der erkrankt zu Hause blieb. Spielführerin Greta Stolley übernahm gemeinsam mit Assistent Reiner Pohl-Thur das Coaching.

Diesmal ist der Chef-Coach wieder mit dabei. Selbst wenn Peetz bereits angekündigt hat, nach der Saison eine Pause als Handball-Trainer einlegen zu wollen, lässt ihn der sportliche Ehrgeiz noch nicht los: „Als Sportler will man nie verlieren.“

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