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Eckernförde Intern : Ein Riesenprojekt und ein Hammer

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gäbe es diese Kinderstadt nicht, man müsste sie erfinden. Die dritte Auflage von Ecktown City auf dem Gelände des Schulzentrum Süd hat wieder einmal gezeigt, wie begeisterungsfähig und kreativ Kinder sind, Aufgaben erledigen, mit ihnen wachsen und Selbstvertrauen daraus schöpfen. So war die letzte Ferienwoche für die 168 Kinder zugleich ein Sprungbrett ins neue Schuljahr, das sie nun bereichert und mit neuen Freundschaften im Gepäck angehen können. Das stärkt die kleinen Seelen und jungen Charaktere. Genau das braucht eine Gesellschaft, die zunehmend vereinzelt und in der mit Sorge beobachtet werden muss, dass es Kindern nicht immer gut geht.

Ecktown City ist weit mehr als nur eine Ferienbeschäftigung, sie ist ein großartiges Projekt , das Kinder stärkt.

 

Es ist unverkennbar: Green Screen hält Einzug in die Stadt. Hinter den Kulissen formieren sich all jene, die teilweise extra Urlaub nehmen, um ehrenamtlich für das Naturfilmfestival zu arbeiten. Respekt.

Vom 4. bis 8. September werden 100 Filme in 130 Vorführungen und sechs Spielstätten gezeigt. Leider immer noch ohne Kino. Und die Deutsche Bahn, die ihren Bahnhof ja an die Stadt verkaufen möchte, hat immer noch keinen Kaufpreis genannt. Eigentlich sollte der schon Anfang des Jahres genannt werden. Bei der Bahn wird Zeit eben immer noch anders definiert als in der Wirtschaft und tatkräftigen Kommunen wie Eckernförde. Es ist ein Trauerspiel, dass die Bahn nicht zu Potte kommt und Eckernförde zappeln lässt. Es kann doch nicht so schwer sein, dass Angebot aus 2006 – 600 000 Euro – vielleicht etwas nach oben korrigiert der Stadt endlich zum Kauf anzubieten, damit diese dort endlich das Kino-Projekt auf den Weg bringen kann. Sie, die Kino-Fans und Green Screen bauen darauf.

Ein echter Hammer, den sich die Bahn da erlaubt.

 

Ein Hammer ist auch Udo Tank. Der Leiter der Eckernförder Werkstatt ist ein Mann mit Herz, Ecken und Kanten. Einer, der sich für Schwächere einsetzt und Rabatz macht, wenn’s nicht läuft. Seit gestern ist er in Ruhestand.

Das war 36 Jahre lang ein toller Job.

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erstellt am 22.Aug.2014 | 18:23 Uhr

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