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Eckernförder Zeitung

15. Dezember 2017 | 05:45 Uhr

KUlturprojekt : Ein Riese für Rieseby?

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Riesebyer Sozialausschuss empfiehlt die weitere Planung für das Projekt „Riese von Rieseby“ als Gegenstück zum „Riesen von Ulsnis“ auf der anderen Schleiseite. Zudem soll ein letzter Versuch zur Bildung eines Seniorenbeirates unternommen werden.

von
erstellt am 04.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Eine Verbindung über die Schlei, die zudem Identifikationsstiftend für Rieseby sein könnte, hat der Sozialausschuss bei seiner Sitzung am Montagabend unter Leitung von Frank Dreves (WGR) angestoßen. Analog zum „Riesen von Ulsnis“ wurde ein Gegenpart für Rieseby ins Spiel gebracht.

Auf die Idee war Bürgermeister Jens Kolls bei der ersten Geburtstagsfeier des 2012 errichteten rund fünf Meter hohen Riesen in Ulsnis im Gespräch mit Bürgermeisterin Heidrun Karaca und Künstler Andi Feldmann gekommen. Es sei eine schöne Verbindung zweier benachbarter Gemeinden über die Schlei hinweg auf der Basis einer Legende, so Kolls. Im Ausschuss fand der Vorschlag Interesse. So bezeichnete Christine Scheller (Grüne) ein solche Objekt als Identitätsstiftend für Rieseby, andere lobten es als möglichen Hingucker im Ort. Angesicht von Kosten in Ulsnis von rund 15 000 Euro stellte Waltraut Folge (SPD) allerdings fest, dass so eine Summe nicht aus der Gemeindekasse kommen könne. In Ulsnis sei der Betrag durch Spenden und Sponsoren zusammengetragen worden, berichtete Dreves, der sich freute, dass mit dem Riesen auch mal ein Kulturthema in seinem Ausschuss behandelt werden konnte.

Als vorrangig vor der Suche nach einem möglichen Standort wurde die Finanzierung erachtet. Der Ausschuss empfahl der Gemeindevertretung bei zwei Enthaltungen das Vorhaben weiter zu verfolgen und die Ulsniser Bürgermeisterin einzuladen, damit sie berichten könne, wie die Realisierung dort gelang.

Einen letzten Versuch will Rieseby starten, um einen Seniorenbeirat einzurichten. Zuletzt waren mehrere Versuche gescheitert, einen neuen Beirat zu wählen (wir berichteten). Gerhard Nabert und Erwin Nazarenus waren vor gut sechs Jahren Mitglieder des ersten Seniorenbeirates gewesen. Es habe sich aber nie jemand aus der Gemeindevertretung darum gekümmert, berichtete Nabert bei der Sitzung, und auch das Interesse der Senioren an dem Beirat sei sehr gering gewesen. Irgendwann hätten er und Nazarenus ihr Amt abgegeben. Sowohl Ausschussvorsitzender Dreves, als auch Folge und Scheller bedauerten das und machten sich für einen letzten Wahlversuch stark. Zugleich müsse der Beirat dann auch enger in die Gemeindegremien eingebunden werden, Der Bürgermeister wurde beauftragt, für das Frühjahr offiziell eine Wahl vorzubereiten. Wenn es dann nicht gelinge, dann müsse man davon ausgehen, das kein Bedarf bestehe, so Dreves.

Weiterer Bericht folgt.

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