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Ballnacht in Eckernförde : Ein „phantominaler“ Seglerball

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der 63. Seglerball stand am Sonnabend ganz im Zeichen des „Phantoms der Oper“, mitreißender Musik und geschmackvoller Dekoration. 300 Gäste tanzten bis in die frühen Morgenstunden. Als Einlage gab es das „Phantom der Oper“ in zehn Minuten.

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erstellt am 09.Feb.2015 | 06:18 Uhr

Eckernförde | Einmal im festliche Rahmen Tanzen und den Abend genießen – der Seglerball in seiner 63. Wiederholung war auch in diesem Jahr der perfekte Anlass dafür. Jedes Jahr überraschen die Organisatoren und Macher die Besucher mit einem neuen Motto, das der Seglerballnacht ein besonderes Flair verleiht und somit nicht nur unter den Eckernförder Ball-Fans als Geheimtipp gilt. So stand die Veranstaltung diesjährig ganz im Zeichen des „Phantom der Oper“, das die Gäste persönlich in Gestalt von Olaf Petzoldt unter der Maske am Eingang begrüßte.

Die Tische, stilvoll in schwarz mit funkelnden Gläsern, einer roten Rose und silbernen Kerzenleuchter eingedeckt, waren mit einer eigens angefertigten Phantommaske aus Gips nummeriert und sorgten für die passenden Stimmung. Seine Begrüßungsrede nahm SCE-Kommodore Klaus Buß zum Anlass, ein paar Worte zum diesjährigen Ballmotto beizutragen, die für manchen der Anwesenden auch durchaus hilfreich beim Ausfüllen des Fragebogens zur Tombola waren.

Musikalisch sprach die Band „Coverline“ aus Kiel mit ihrem reichhaltigen Repertoire Jung als auch Alt an und sorgte dafür, dass zwischen den Tanzpausen den ganzen Abend über die Sitzplätze nahezu unbesetzt blieben – man hatte mächtig Spaß auf der Tanzfläche. Schöne Frauen in eleganten langen Kleidern, die Männer im Smoking, wer Zeit zum Zuschauen hatte, wurde schnell von der Stimmung mitgerissen, denn Hits von Abba bis Marianne Rosenberg und viele andere legendäre Songs aus den vergangenen drei Jahrzehnten ließen die Stadthalle bis weit nach Mitternacht vibrieren.

Viel Mühe mit der Ausstattung haben sich Organisatorin Gisela Schäfer und ihre Helfer vom SCE gegeben: „Ein Ball muss festlich sein, mit viel Schwarz und Rot, das wirkt“, sagte Gisela Schäfer über die „phantominale“ Ausstattung, die unisono von den rund 300 Gästen gelobt wurde.

Eine etwas länger Pause zum Atemholen erhielten die Tänzer dann im Laufe des Abends. Wurden die Zuschauer zu Beginn des Abends mit „Phantom der Oper“, gesungen von Marit Lohmann und Armin Heldt auf den Abend eingestimmt, gab es aufgeführt von Claudia Piehls Schauspiel-Ensemble „Zeitgeister“, für die Anwesenden das Phantom der Oper in zehn Minuten. Musikalisch im Playback unterstützt, zeigten Armin Heldt in der Rolle des Phantoms, Sonja Diercks als Christine und Jürgen Schmitz als Raoul Höhepunkte des weltbekannte Musicals.

Zu vorgerückter Stunde wurde es manchem Mann in seinem Jackett zunehmend warm, während luftig gekleidete Damen ein ganz anderes Problem hatten. Mit den Worten: „Mir tun die Füße weh“, wurden – geschickt unter dem langen Kleid versteckt – das elegante Schuhwerk gegen ein bequemeres Paar ausgetauscht, denn getanzt werden sollte bis zum Ende.

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