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Ein neues Gerätehaus zum 100-jährigen Bestehen

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erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Revensdorf | Der Schriftzug ist aufgebracht, die Sonne lugt hervor, die Kameraden sind angetreten, und die Bürger warten gespannt: Rechtzeitig zu den Festlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Revensdorf am Wochenende überreichte Bürgermeister Jens Krabbenhöft Wehrführer Joachim Niebuhr offiziell den Schlüssel für das neue Gerätehaus.

"Es war ein langer Weg", meinte der Wehrführer. Eine Verzögerung, die sie alle nicht zu verantworten hätten. Nun aber sei man begeistert. "Wir haben eine tolle neue Halle bekommen. Das ist das erste Mal in Revensdorf, dass wir alles unter einem Dach haben." Er dankte der Gemeindevertretung und dem Bürgermeister für ihr stets offenes Ohr für die Feuerwehr. "Das kann man sich nicht besser wünschen." Zum Festakt im neuen Feuerwehrhaus mit weit über 100 Gästen wurde das Essen knapp. "Damit hatten wir nicht gerechnet", gestand Joachim Niebuhr überwältigt. Er dankte seinen Kameraden für die großartige Vorbereitung der Feier und die "fantastische" Chronik. "Wir haben das große Glück, dass wir Protokollbücher vorliegen haben, so dass ein umfassender Rückblick auf die Entwicklung der Feuerwehr Revensdorf möglich war", erklärte er. Unterhaltsam spannte er den Bogen von der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Revensdorf am 17. März 1913 nach einem Kirchturmbrand in Gettorf, über schwierige Einsätze in Kriegszeiten und Krisen, in den die Wehr sich fast aufgelöst hätte, bis hin zur heutigen Zeit, erinnerte an Wehrführer, Einsätze, Fahrzeuge, Leistungsbewertungen und große Feste. Alles nachzulesen in der von seinem Stellvertreter Arne Jansen, Bernd Steffenhag, Heinz Stegelmann und Anneke Fröhlich zusammengestellten Chronik. "Ich bin stolz auf mein Team", betonte Joachim Niebuhr. "Es macht Spaß, und ich kann mich auf meine Jungs verlassen."

"Das war ein toller Vortrag", lobte Kreispräsident Lutz Clefsen. "Sie können heute stolz und glücklich sein, dass Ihre Wehr es auch unter schwierigen Bedingungen so weit gebracht hat." Auch andere hatten Glückwünsche und Geschenke mitgebracht. Vom Landesfeuerwehrverband gratulierte der stellvertretende Vorsitzende Ralf Thomsen. "In 100 Jahren haben Sie die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen angenommen und die Wehr bis heute erhalten", sagte er. "Wir sehen, die Gemeinde weiß, was sie an ihren Feuerwehren hat." Bürgermeister Jens Krabbenhöft beglückwünschte die Wehr für "100 meist gute Jahre". Es sei gelungen, die Revensdorfer Wehr auch über schwierige Zeiten hinweg voranzubringen. "Wir sind glücklich, zwei Wehren in der Gemeinde zu haben", sagte er. "Beide aktiv und in gutem Zusammenspiel." Den Kameraden sprach er großen Dank dafür aus, dass sie sich einbringen in die Gemeinschaft und sich über das notwendige Maß hinaus fortbilden. "Das bereichert unsere Gemeinden sehr, so dass unsere Bürger mit einem sicheren Gefühl hier leben können."

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