zur Navigation springen

Einweihung : Ein neuer großer Saal und viel natürliches Licht

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Nach einem dreiviertel Jahr Bauzeit wurde am Wochenende das sanierte Gemeindehaus eingeweiht.

Dänischenhagen | Nach einem dreiviertel Jahr Bauzeit konnte am vergangenen Wochenende das Gemeindehaus feierlich eingeweiht werden. Auch der Sonntag stand ganz im Zeichen der Einweihung. Pastor Peter Kanehls freute sich über den gut besuchten Gottesdienst, in dessen Anschluss das Gemeindehaus gesegnet werden sollte. Man solle diesen Segen für die Gemeinde nicht als selbstverständlich nehmen, mahnte Kanehls. Nach dem Gottesdienst, dessen Kollekte für die Möblierung des Hauses genutzt werden soll, zog die Gemeinde in einer Prozession zum Gemeindehaus. Dort segnete der Pastor das Haus und alle, die es betreten werden.

Der Um- und Anbau hat insgesamt 500  000 Euro gekostet. „Besonders anspruchsvoll war es für uns, dass der Betrieb der angegliederten Kita natürlich weiterlaufen sollte“, sagte der Architekt Matthias Wohlenberg. Dies wurde durch provisorische Leitungen gewährleistet. Das bestehende Gebäude wurde modernisiert und teilweise umgebaut. Ein Anbau von 150 Quadratmetern erhöht die Grundfläche auf insgesamt 450 Quadratmeter. „Das alte Gebäude war 40 Jahre, da musste die komplette Wärmedämmung ausgetauscht und neue Fenster eingebaut werden“, sagte Wohlenberg.

Hinzu kamen die Sanierung der sanitären Einrichtungen und ein neues Dach. „Es hat bei starkem Regen schon hin und wieder rein geregnet“, sagte Söhnke Schneider, der Pädagoge für Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde.

Dieses Problem wurde nun beseitigt. Schmuckstück des Anbaus ist der neue große Saal mit 110 Quadratmetern Grundfläche. „Es war uns wichtig, dass auch der Anbau als Teil des Gesamtgebäudes wahrgenommen wird“, sagte Wohlenberg. Hinzu kam ein nutzbares Foyer mit Dachfenstern, die es hell und einladend wirken lassen. „Natürliches Licht war ein Kernthema bei diesem Gebäude. Aus diesem Grund gibt es auch die vielen großen Fenster“, so der Architekt weiter.

Eine große, voll ausgestattete Küche rundet das Gesamtkonzept ab. „Wir haben hier auch Treffen mit Gruppen von bis zu 50 Leuten, da ist so eine Küche wichtig“, sagte Söhnke Schneider. Natürlich ist auch die Haustechnik auf den neuesten Stand gebracht worden. Außerdem wurde ein kleiner Kickerraum für die Jugendlichen an das Gebäude angebaut.

Was noch fehlt, ist ein Teil der Innenausstattung, wie Stühle und Tische und der Anlage des Außengeländes. Dort will man sich erst auf den Teil vor dem Gebäude konzentrieren und sich dann nach hinten vorarbeiten. Der neue Eingangsbereich ist bewusst in Richtung der mittelalterlichen Kirche ausgerichtet. Dort soll im nächsten Jahr auch der Vorplatz verändert werden, um den Weg zur Kirche einladender zu machen. Auf der Rückseite des Gemeindehauses wird eine große Terrasse entstehen, um die Sommer richtig genießen zu können. Für den kompletten Um-und Neubau gab es keine Zuschüsse. Die Kosten wurden von der Kirche aufgebracht– unterstützt durch Spenden aus der Gemeinde.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert