zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

18. Dezember 2017 | 19:45 Uhr

Neue Mitarbeiterin : Ein Museum zum Anfassen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Angeline Schube-Focke bietet im Eckernförder Museum neue Führungen für Kinder und Jugendliche an. Dabei können die Teilnehmer viele Geräte ausprobieren und Ausstellungsstücke in die Hand nehmen.

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2014 | 06:32 Uhr

Frischer Wind für das Museum: Die 35 Jahre alte Angeline Schube-Focke aus Eckernförde verstärkt seit kurzem das Team. Sie wird sich auf Führungen für Kinder und Jugendliche konzentrieren. Weiterer Themenschwerpunkt sind Fotografie und Kunstgeschichte.

Die Freiberuflerin hat an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel Fotografie sowie in Wales Kunst und Kunstgeschichte studiert, hat schon Ausstellungen kuratiert und Führungen entwickelt. Sie soll die Lücke füllen, die Dagmar Rösner vor drei Jahren hinterlassen hat, und will sich besonders den Führungen für Kinder und Jugendliche widmen.

„Nach dem Weggang Dagmar Rösners hatten wir bis auf die Führungen von Marlies Lorbeer keine Projekte mehr“, sagt Museumsleiter Dr. Uwe Beitz. Dann kam über die Kulturbeauftragte Andrea Stefan der Kontakt zu Angeline Schube-Focke zustande, die schon in Schleswig – ebenfalls als Freiberuflerin – im Museum Führungen für Kinder anbietet.

Für sie ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders wichtig: „Sie ist die Basis dafür, dass Leute auch noch in 20 bis 30 Jahren ins Museum gehen.“ Dabei bindet sie das Magazin mit ein, was einen besonderen Reiz hat: „Im Museum werden viele Dinge hinter Glas gehalten, man kann sie nicht anfassen.“ Im Magazin ist das anders: Kanonenkugeln können beispielsweise in die Hand genommen, alte Geräte ausprobiert werden. Der Zugang ist ein anderer. „Der Tastsinn ein ganz besonderer Sinn. Da ist bei vielen schon eine Tür aufgegangen.“

Im Eckernförder Museum hat sie eine neue interaktive Tour für Kinder der ersten bis sechsten Schulklasse unter dem Titel „Entdeckungsreise“ entwickelt. Dabei müssen die Kinder die Unterschiede zwischen dem historischen und ihrem Wohnzimmer zu Hause herausfinden. Sie können ein altes Wählscheibentelefon ausprobieren, Holz- und Zinngeschirr von Schiffen aus der Vergangenheit in die Hand nehmen und eine Flüchtlingskammer von damals mit der heutigen Problematik in Bezug setzen. In der Malerei- und Fotografieabteilung arbeiten sie schließlich ganz praktisch mit Siegeln und Stempeln. Die Führungen sind für Schulklassen, aber auch für Kindergeburtstage und Jugendgruppen geeignet. An Führungen für ältere Klassenstufen arbeitet Angeline Schube-Focke noch.

> Führungen können gebucht werden unter Tel. 04351/7546632 (Schube-Focke) und 04351/ 712547 (Museum).

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen