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Jahrgangstreffen : Ein „müder Haufen“ schwelgt in Erinnerungen

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Lustige Anekdoten und schöne Erinnerungen: Zehn ehemalige Studenten des Abschlussjahrganges 1957 an der Staatlichen Bauschule – Fachschule für Hoch- und Tiefbau Eckernförde trafen sich auf Carlshöhe.

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2013 | 05:37 Uhr

Auch wenn sie sich selbst als „müden Haufen“ bezeichneten, bei ihrem Jahrgangstreffen auf Carlshöhe waren die zehn Ehemaligen der Staatlichen Bauschule – Fachschule für Hoch- und Tiefbau Eckernförde dann doch voller Elan.

Die zehn Jahrgangsabgänger von 1957 um Organisator Peter Gustav Sellmer trafen sich vor dem Eingang Carlshöhe. Auf dem Plan stand eine besondere Führung über das Gelände, die Investor und Bauherr Wolfram Greifenberg persönlich leitete. Es wurde viel gefachsimpelt und immer wieder in Erinnerungen geschwelgt.

Gesprächsthemen waren auch die vielen lustigen Anekdoten von früher, als sich die Gruppe noch selbst den Spitznamen „Der müde Haufen“ gab: Das waren noch Zeiten, als man im Stadt Hamburg bei „Schlarren-Kalli“ oder bei Mutter Thietje für 50 Pfennig eine Kinokarte bekam und bei Tante Emmi in der Nicolaistraße der Mittagstisch für eine Mark die Mägen füllte. Bei einem monatlichen Salär von 80 Mark war ein Zimmer für zwei bis drei Personen im sogenannten Bullenkloster die ersehnte Herberge. Das Examensprojekt war die Ausgestaltung der Gaststätte „Stadt Kiel“. Besonders in Erinnerung ist allen die Studienfahrt nach Südfrankreich geblieben. Rektor Peppi Eichhorn und Seminarleiter Thomas Mann führten die Studenten 1957 zu ihrem Abschluss als Architekten und Hochbauingenieure.

Den weitesten Anfahrtsweg hatte Werner „Caesar“ Kuehn aus Karlsruhe. Die übrigen Beteiligten waren: Asmus Jürgensen (Idstedt), Bernd Juhl (Kiel), Hans Gaub (Gehlen), Gustav Körber (Kiel), Werner Kühn (Karlsruhe), Dieter Lange (Raisdorf), Alfred Weinitschke (Albersdorf), Wolfgang Zisecke (Kiel) und Volker Güllich (Kiel). Anerkennend bestätigten die Fachleute des Baugewerbes das soziale Engagement des Investors: „Hier entsteht viel Positives für Eckernförde“, so Peter Gustav Sellmer. „Der Mix aus gehobenem Wohnen, barrierefreien erschwinglichen Mietwohnungen und dem Angebot für Kunst und Kultur – ganz besonders mit den Akademieräumen – fehlte bisher in Eckernförde.“ Bei einem gemütlichen Essen schwelgten die Ehemaligen weiter in Erinnerungen und waren sich einig: „Das war ein erfülltes Wiedersehen.“

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