zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

16. August 2017 | 15:22 Uhr

Familienleben : Ein Leben wie im Kinderbuch

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Familien Evers, Kaiser und Kirk leben eher ungewöhnlich. Die drei Familien leben in Felmerholz unter einem Dach und teilen sich mit den insgesamt zehn Kindern den Garten.

Es ist ein bisschen wie in Bullerbü, wenn man das Grundstück der Familien Evers, Kaiser und Kirk betritt. Lachende Kinder, quietschende Trampolins, schwingende Schaukeln und ein selbst angelegter Fußballplatz. Die drei Familien leben zusammen in einem großen Haus, lediglich die Eingangstüren trennen die insgesamt zehn Kinder voneinander. „Die Kinder haben schon gesagt, dass wir einen Durchbruch machen sollen,“ sagt der vierfache Familienvater Marcus Kirk. Zusammen mit seiner Frau ist er vor dreieinhalb Jahren nach Felmerholz gezogen und kann sich ein Wegziehen nicht mehr vorstellen. „Wir sind zum studieren nach Kiel gezogen, aber als dann die Kinder kamen, hat der Schrevenpark nicht mehr gereicht.“ Für Fee (7), Cosimo (5) und Alva (2) ist die neue Heimat ein Traum. Neben sechs neuen Spielkameraden und ganz viel Platz zum toben haben sie vor zwei Wochen noch ein Geschwisterchen (Ellinor) bekommen. Liebevoll wird sie von einem Arm zum nächsten gereicht und sorgt schon jetzt für sehr viel Heiterkeit bei den Kindern.

Auch Familie Kaiser kann sich keinen anderen Wohnort mehr vorstellen. Sie wohnen seit fast 14 Jahren in dem ländlichen Idyll. Mit ihren Kindern Reinhold (18), Swaantje (16), Gesa, Arne (10) und Gunde (6) fühlen sie sich im Felmerholz wohl. Irmtraud Kaiser ist froh, dass sich auf ihre Annonce damals der heutige Vermieter gemeldet hat. „Es ist einfach eine tolle Gemeinschaft hier.“ Die Kinder, ob groß oder klein, spielen den ganzen Tag miteinander und so richtig Streit habe es noch nie gegeben.

„Manchmal nervt es, dass immer Trubel ist, aber es hält sich in Grenzen, außerdem kenn ich ja nichts anderes“, sagt der 18-jährige Reinhold. Er ist der Älteste unter den Kindern und spielt auch gerne mal den Babysitter. Auch die anderen „Großen“ haben kein Problem damit, auf die Kleinen aufzupassen. „Das ist ja auch ganz einfach. Mach einfach morgens die Tür auf und bring ab und zu mal was zu essen, den Rest machen die Kinder von alleine“, erklärt die Alleinerziehende Daniela Evers. Sie ist zusammen mit ihrem Sohn Elias (8) vor zirka zweieinhalb Jahren in das Haus gezogen. „In der Stadt war es schrecklich, gerade wenn man ein Kind hat.“ Ihr Sohn wurde sofort als neuer Spielkamerad aufgenommen und freue sich über die vielen neuen Freunde.

„Es gibt zwar mehr Mädchen, aber noch sind genug Jungs da“, sagt der zehnjährige Arne. Ihm mache das nicht sehr viel aus, die Mädchen würden ja auch mit Fußball spielen.

Der Fußball steht im Zentrum der Familien. Gemeinsam haben sie sich einen eigenen Bolzplatz im hinteren Teil des Gartens gebaut. Nur die Tore müssen noch fertig gestellt werden. „Bis dahin habe sich auch der Rasen gefestigt“, erklärt der Papa Marco Kirk. Die Kinder seien bis jetzt sehr geduldig gewesen bei dem Projekt. Solange wie der neue Platz noch nicht bespielt werden kann, nutzen sie die zahlreichen anderen Möglichkeiten im Garten, um sich auszutoben. Ob Trampolinspringen oder durch die Bäume klettern. Für jedes Kind ist etwas dabei und die Eltern können in Ruhe die ländliche Idylle genießen.

zur Startseite

von
erstellt am 23.Aug.2013 | 16:51 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen