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Feuerwehr und DRK : Ein hervorragendes Übungsobjekt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Feuerwehr und DRK behaupten sich in simuliertem Brand im neuen Seniorenwohnheim am Hainweg. Wehrführer Frank-Andreas Greggersen ist mit der Leistung seiner Leute zufrieden.

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erstellt am 04.Sep.2013 | 06:38 Uhr

Horrorszenario in der Seniorenwohnanlage am Park im Hainweg: Im ersten Obergeschoss wurde Rauchentwicklung festgestellt, es brannte in einem Zimmer, fünf Personen wurden vermisst. Dieses Szenario hatten sich die Feuerwehr Gettorf und Sicherheitsingenieur Rainer Gudat vom „Berufsgenossenschaftlichen arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Dienst“ (B.A.D) für die Übung im noch unbewohnten Neubau der Anlage ausgedacht. „Ein fast fertiger Neubau eignet sich hervorragend für eine solche Übung“, so Gudat, der die Brücke Rendsburg-Eckernförde, die neben der Gemeinde Gettorf zweiter Träger der Einrichtung ist, schon seit Jahren in Sicherheitsfragen berät und betreut. Eingebunden in die Übung waren auch Mitarbeiter der Brücke und die DRK-Bereitschaft Gettorf.

Ziel der Übung war die Darstellung der Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und dem Betrieb, die Prüfung der Meldeanlagen und der Hydranten des Neubaus sowie der Test der Sammelplätze und der Anschlussversorgung der Verletzten – bei der Übung waren es Mitglieder der Jugendfeuerwehr – durch das DRK. Im Nachgang sollen dann die Mitarbeiter der Einrichtung über Abläufe im Brandfall informiert werden, zu diesem Zweck hielt Rainer Gudat den gesamten Einsatz im Video fest.

Im Einsatz war die gesamte Gettorfer Wehr mit sechs Fahrzeugen und 38 Kräften sowie das DRK mit drei Fahrzeugen. Zusätzlich wurde die Feuerwehr aus Revensdorf nachalarmiert, allerdings nur fiktiv, so dass sie nicht ausrücken musste. Der erste Alarm lief um 19.32 Uhr auf, um 19.36 Uhr waren die Fahrzeuge auf dem Weg zum Einsatzort, und um 20 Uhr waren die fünf Vermissten geborgen. Kurz danach hieß es dann auch schon „Feuer aus“. Wehrführer Frank-Andreas Greggersen, der den Einsatz geleitet hatte, zeigte sich im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit dem Verlauf. „Die Rettung der Vermissten und auch der Rest haben reibungslos geklappt. Einige wenige Punkte müssen noch erörtert werden, zum Beispiel die Funkkommunikation, da haben wir ein paar Probleme festgestellt“, so Greggersen.

Damit die noch im Altbau untergebrachten Bewohner der Anlage – der Umzug in den Neubau soll am 24. September erfolgen – nicht verunsichert werden, wurden sie am Montagmittag über die am Abend stattfindende Übung informiert, die unmittelbaren Anwohner kurz vor Beginn des Einsatzes. Einen realen Einsatz an der Seniorenwohnanlage hat es laut Wehrführer Greggersen bislang einmal gegeben: Vor Jahren brannte ein Müllcontainer am Haus, der aber schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr von Mitarbeitern der Einrichtung vom Haus weggezogen wurde, so dass von ihm keine Gefahr mehr ausgehen konnte.

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