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Eckernförder Zeitung

25. Juli 2017 | 18:48 Uhr

Flohmarkt : Ein ganzes Dorf als Flohmarkt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Rosemarie Christiansen organisiert Flohmarkt in Surendorf.

Schwedeneck | Normalerweise sind Flohmärkte örtlich begrenzt. Doch wenn Rosemarie Christiansen etwas plant, dann wird es halt nicht wie gewöhnlich. „Mir ist es wichtig, das Wir-Gefühl im Dorf zu stärken“, erklärt sie. Und deshalb war auch das ganze Dorf eingeladen sich zu beteiligen.

Viele Aussteller trafen sich auf der Wiese bei Netto, um ihre Stände aufzubauen. Viele nutzten aber auch die eigenen Vorgärten und bauten dort zusammen mit Nachbarn und Freunden Stände auf. Der Besucher konnte so das ganze Dorf erkunden. An jeder Ecke waren kleine Schätze zu finden. „Ich suche Gummistiefel in Größe 28 für meine Nichte“, sagte Traute Radke. Ein Paar hatte sie schon gefunden, aber dennoch wollte sie weiter suchen. „Als nächstes gehe ich zum Neubaugebiet. Vielleicht gibt es da ja welche“. Auch Lion (8) und Nele (6) hatten alte Spielsachen aussortiert und versuchten sie zu verkaufen. „Oh, ich hätte wohl gern eins von dem Pferden“, sagte Kathrin Teßarekt am Stand der Kinder. Nach harten Verhandlungen wechselte das Geld und das Spielzeugpferd den Besitzer.

Rosemarie Christiansen blickte sehr zufrieden über die Stände. Auch sie selbst hatte einen Stand aufgebaut und verkaufte hier selbstgemalte Bilder. „Ich mag die Landschaft und das Meer“, erklärte sie. Wer also Glück hatte, konnte sich ein Stück Rosemarie mit nach Hause nehmen. Auch ihre Leidenschaft, die Seniorenarbeit des DRK sollte nicht zu kurz kommen. Im eigenen Garten hatten sie und ihr Mann Hans Christiansen, Tische und Stühle aufgebaut. Im „Flohmarkt Cafe“ wurden Kaffee, Kuchen und Würstchen angeboten. Alles gegen eine Spende für die Seniorenarbeit.

In diesem Jahr hatten sich 30 Austeller bei Rosemarie angemeldet. „Wenn es nächstes Jahr wieder so viele werden, mache ich das nochmal“, erklärt sie. Ihr Ziel ist es, den Flohmarkt im Dorf zu etablieren. So würden die Leute rauskommen und sich unterhalten. Der Markt ist für sie Mittel zum Zweck. Im Zentrum steht die Dorfgemeinschaft, die sie mit der Aktion fördern möchte.


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erstellt am 11.Jul.2017 | 08:51 Uhr

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