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Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 18:04 Uhr

Einweihung : Ein Fest für den neuen Radweg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

2,5 Kilometer lang ist der neue Radweg, der seit August Schinkel und Groß Königsförde miteinander verbindet. 70 Bürger aus beiden Orten fuhren die Strecke an der Kreisstraße 92 nun gemeinsam und feierlich ab.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2013 | 06:04 Uhr

Bei 27 Grad und strahlend blauem Himmel waren am Freitagabend die besten Voraussetzungen gegeben, um den neuen Radweg zwischen Schinkel und dem Ortsteil Groß Königsförde der Gemeinde Lindau einzuweihen. Begeistert traten rund 70 Bürger in die Pedale und fuhren gemeinsam die neue 2,5 Kilometer lange Strecke an der Kreisstraße 92 entlang, die bereits am 1. August offiziell von Matthias Paraknewitz, dem Leiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr in Rendsburg, an Kreispräsident Lutz Clefsen übergeben worden war. An der Au, der Gemeindegrenze zwischen Schinkel und Lindau, wurde ein Zwischenstopp eingelegt und gemeinsam angestoßen, bevor es weiter zur „Radwegfeier“ am Feuerwehrgerätehaus Groß Königsförde ging.

„Dass ich das noch erleben darf, hätte ich nicht gedacht“, stellte Schinkels Ehrenbürgermeister Hermann Karstens erfreut fest. „Wir haben lange gewartet und gestänkert.“ Denn schließlich habe Landrat Bellmann dem heute 83-Jährigen damals versprochen: „Wenn die Straße von der Landesstraße auf eine Kreisstraße zurückgestuft wird, bekommt ihr einen Radweg. Das ist schon viele Jahre her. Immer wieder wurden wir vertröstet und hinten angestellt.“

Bisher mussten die Radfahrer zwischen Schinkel und Groß Königsförde auf der Straße fahren, die teils kurvig ist und von vielen Autos zu schnell befahren wird, erzählt Schinkels Bürgermeisterin Sabine Axmann-Bruckmüller. „Nun können die Kinder sicher zur Schule in Schinkel kommen. Dieser Radweg ist außerdem eine große Bereicherung für unsere Region.“ Denn die Touristen könnten zwischen den beiden Orten nicht am Kanal entlang fahren und hätten bisher auch die Fahrt auf der Straße in Kauf nehmen müssen. „Wie viele hier mit dem Rad fahren, ist sagenhaft“, hat Schinkels Bauausschussvorsitzender Olaf Reese beobachtet.

Thomas Brune ist erleichtert. Der sechsfache Vater wohnt mit seiner Familie auf einem Hof genau zwischen den beiden Orten: „Nun kann ich auch meine kleineren Kinder mit dem Fahrrad in die Schule schicken. Das ist toll.“ Auch Lindaus Bürgermeister Jens Krabbenhöft freut sich über den neuen Weg: „Die menschlichen Verbindungen mit Schinkel waren ohnehin schon gut. Jetzt kann es nur noch besser werden.“ Nun folgt noch die 4,3 Kilometer lange bereits geplante und bewilligte Erweiterung des Radweges von Groß Königsförde nach Revensdorf. Hermann Karstens: „Vielleicht kann ich das ja auch noch erleben.“

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