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Classic Forum : Ein Eckernförder verkauft Wickies Ruderboot

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Eckernförder Bernd Klabunde organisiert zum 12. Mal das Classic Forum auf der weltweit größten Wassersportmesse, der “boot“ in Düsseldorf.

shz.de von
erstellt am 04.Jan.2016 | 19:28 Uhr

Eckernförde | Dass die weltgrößte Yacht- und Wassersportmesse ausgerechnet in Düsseldorf und nicht am Meer stattfindet, mag verwundern. Weniger überraschend ist, dass an der Organisation der „boot“ echte Kenner der Materie von der Küste beteiligt sind. Einer davon ist Bernd Klabunde (65) aus Eckernförde.

2005 das erste Mal mit dem Förderverein Deutsche Museumswerft auf der „boot“, führt der Bauingenieur und Kaufmann mittlerweile mit seinem „Classic Forum“ das organisatorische Zepter über ein Areal von 677 Quadratmetern. Liebevoll von Hand restaurierte und gepflegte Segel- und Motorboote aus längst vergessenen Zeiten bilden das Herzstück des Classic Forums.

In diesem Jahr findet die „boot“ vom 23. bis zum 31. Januar statt. Sonntags-Paddler, Bootsbesitzer und Wassersportinteressierte haben hier die Möglichkeit, 1700 ausgestellte Boote vom Kajak bis zur 30 Meter langen und mehrere Millionen Euro teuren Luxusyacht zu entdecken. Inmitten der 17 Hallen mit 440 Werften, Händlern, Importeuren, Tauch- und Surfschulen, Ausrüstern sowie Imbiss- und Getränkeständen befindet sich die Halle 14, das „Reich“ von Bernd Klabunde.

17 große und kleine unterschiedliche Schiffe werden beim Classic Forum präsentiert. „Wir zeigen den Besuchern die Schönheit von Holz“, so Bernd Klabunde. Und noch mehr: Handwerkliche Demonstrationen vom Bootsbau bis zu FancyWork, von der Marinemalerei bis hin zum Schiffsmodellbau sind beim Classic Forum ebenso vertreten wie tägliche Vorträge, Filme und Podiumsdiskussionen, die sich mit der Vielfalt des Maritimen beschäftigen.

Einen besonderen Höhepunkt auf dem Classic Forum stellt am jeweils letzten Sonnabend – in diesem Jahr am 30. Januar ab 11 Uhr – die „Private Maritime Versteigerung“ dar. „Sie ist die wahrscheinlich einzige Auktion in Deutschland, auf der nur derartige Gegenstände aufgerufen werden“, erklärt Bernd Klabunde. „Nicht allein 200 maritime Gegenstände mit Startpreisen von teilweise nur einem Euro kommen unter den Hammer, sondern auch drei Schiffe im Original: ein kleines Ruderboot für 500 Euro, das schon eine Filmkarriere hinter sich hat, sowie zwei Binnenkieler von 1923 und 1925 für einen Startpreis von 55  000 und 85  000 Euro.“ Dazwischen finden Interessierte jede Menge Antiquitäten und Deko-Artikel – vom Navigationsgerät über Gemälde bis zu Schiffsmodellen und vom Überseekoffer bis zu Buddelschiffen. „Wer also etwas für seinen Partykeller sucht, wird auf jeden Fall fündig“, so Klabunde. Dabei handele es sich nicht um eine kommerzielle Auktion. Es werde also kein Aufgeld und keine Courtage genommen. Der gesamte Katalog für die Auktion steht unter www. classic-forum.org bereit. Ein Teil des Erlöses kommt der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zugute.

Für dieses Jahr hat Klabunde eine zusätzliche Attraktion vorgesehen: „Der 24. Januar ist Gorch-Fock-Tag, der sich ausschließlich mit den beiden Barken, der Gorch Fock I aus Stralsund und der Gorch Fock II aus Kiel, beschäftigt. Es gibt entsprechende Vorträge und Filme, und der Kölner Shanty Chor wird singen.“

>www.classic-forum.org



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