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Eckernförder Zeitung

17. August 2017 | 08:13 Uhr

Borgstedt-Film : Ein Dorf spielt sich selbst

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Imagefilm aus Borgstedt vorgestellt / Förderung durch die AktivRegion / Andere Gemeinden können auf die Erfahrungen zurückgreifen

Warum in Borgstedt leben? Das will die Gemeinde mit einem Imagefilm erklären, der in diesem Sommer produziert und jetzt vorgestellt wurde. Nach der öffentlichen Premiere des „Borgstedt-Films“ gab es viel Beifall. Im Gasthof „Lindenhof“ hatten 80 Zuschauer das zehnminütige Video verfolgt, in dem viele von ihnen als Darsteller mitgespielt haben: Ein Postbote wird bei der Fahrt durch Borgstedt mit der Kamera begleitet und der Tagesablauf einer „Mehrgenerationen-Familie“ festgehalten. Der Briefzusteller, gespielt von Marco Neumann von der AktivRegion Eider- und Kanalregion Rendsburg, trifft auf seinem „Arbeitsweg“ eine ältere Dame aus dem Seniorenwohnheim, bevor er einen Brief beim Bürgermeister abliefert. Der Postbote fährt am Café, am Kindergarten, der Schule und an der Feuerwehr vorbei. Eine Familie mit drei Kindern wird vorgestellt. Fußballplatz, Badestelle, Ausflug der Kinder mit der Oma – der Film zeigen das liebenswerte Borgstedt.

Ziel des Imagefilms war es, Borgstedt als attraktiven Wohnort vorzustellen, der das Leitbild „Mehrgenerationendorf“ verkörpert, erklärten die Projektleiter, Eckhard Heinze (bürgerliches Mitglied im Planungsausschuss) und Wilfried Roggenbuck (Gemeindevertreter). Dabei sollte auf die sozialen und kulturellen Einrichtungen des Dorfes eingegangen werden, die den Ort interessant machen. Außerdem wollten die Initiatoren die besondere Lage des Dorfes als Naherholungsgebiet, als Gewerbestandort mit unmittelbarer Nähe zu Wirtschaftszentren und guter Infrastruktur herausstellen. Mit der Umsetzung wurden zwei Studenten des Fachs Medien-Konzeption aus Kiel beauftragt, die zwischenzeitlich die Firma „Contil Media“ gegründet haben. Conrad Pfüller führte Regie, Till Metzner war der Kameramann.

Ute Ingwersen, die zusammen mit ihrem Mann den Altenclub leitet, war von den Dreharbeiten begeistert: „Ganz toll, wie die beiden Filmemacher das gemacht haben.“ Thomas Winzer als Familienvater, der mit dem Fahrrad zur Arbeit ins Gewerbegebiet fährt, und seine Frau Susanne, die das jüngste der drei Kinder in die Kita bringt, gehörten zu den weiteren Hauptdarstellern. Marco Neumann, Geschäftsführer der AktivRegion, hat nicht nur als Schauspieler mitgewirkt. Er hat das Entstehen des Films dokumentiert. Andere Gemeinden, die ebenfalls ein Filmprojekt angehen wollen, können auf die Erfahrungen der Borgstedter zurück greifen. „Sie können daraus lernen und auch besser einschätzen, wie viel Aufwand für einen gelungenen Film nötig ist“, sagte Neumann.

Allein acht Drehtage waren im Sommer erforderlich, um die vielen unterschiedlichen Aspekte einzufangen. Die Realisation des Borgstedt-Films wurde durch die AktivRegion, die Entwicklungsagentur, die Abfallwirtschaftsgesellschaft, die Förde-Sparkasse und durch die Unternehmen „Sani“ und „Wohlert Kühl Logistik“ unterstützt. Der Borgstedt-Film zeigt ein Dorf voller Leben. „Wenn ich nicht schon hier wohnen würde, dann würde ich nach diesem Film sofort nach Borgstedt ziehen“, zeigte sich Bürgermeister Gero Neidlinger begeistert.

>Zu sehen bei Youtube unter www.eider-und-kanalregion-rendsburg.de und auf der Gemeinde-Homepage www.gemeinde-borgstedt.de.

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