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Green Screen : Ein beleuchteter Fulldome und Naturwelten in 3D

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

200 Filme aus 32 Ländern eingereicht / Innovationen und eine neue Vorsitzende

Eckernförde | Fünf Städte, je acht Filme, 4000 Besucher – Der Förderverein Green Screen blickt auf ereignisreiche Tage zurück. Zum zweiten Mal fand in Schleswig-Holstein das Projekt „Green Screen macht Schule“ vom 17. bis 25. März statt. Insgesamt 4000 Besucher lockte die Schulkinowoche in die Kinos in Rendsburg, Flensburg, Husum, Heide und Kiel. „Wir sind euphorisiert. Im Gegensatz zum Vorjahr verzeichnen wir eine Steigerung von 1500 Besuchern“, zeigt sich Festivalleiter Gerald Grote zufrieden. Mit der Schulkinowoche erreiche man zunehmend mehr Lehrkräfte. „Eine Klasse aus Segeberg ist extra nach Kiel gekommen, ein Sylter Gymnasium ist für die Vorstellungen nach Husum gefahren.“ Der Festivalleiter sei mehr als zufrieden mit der diesjährigen Schulkinowoche.

Und auch die Vorbereitungen für das Green Screen Festival vom 10. bis 14. September sind in vollem Gange. Insgesamt 200 Filme aus 32 Ländern sind beim Förderverein eingegangen. Nationen wie Armenien und Fidschi nehmen in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem Beitrag teil. Gerald Grote ist begeistert von der Auswahl: „Das Festival zieht immer größere Kreise. Unter den Bewerbern sind auch Länder, die man nicht unbedingt mit Film verbindet wie Japan, Schweden oder Belgien.“ Eine Experten-Jury, darunter Kameraleute, Filmemacher oder Redakteure, wird Anfang Mai eine Auswahl unter den eingereichten Filmen treffen und so das Programm für das diesjährige Green Screen Festival bestimmen. Mit landesweit über 25  000 Zuschauern ist Green Screen das größte jährlich stattfindende Naturfilm-Festivals Europas. Für 2015 verspricht Martin Krohn, 2. Vorsitzender des Vereins, dank eines neuen Kooperationspartners Innovationen: „Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht wird mit einem Forschungsschiff am OIC anlegen, so kann das Labor an Bord besichtigt werden.“ Faszinierende Naturwelten in 3D würden durch den sogenannten Fulldome des Forschungszentrums, eine beleuchtete Kunststoffkuppel, hautnah erlebbar. Mit neuartiger Kameratechnik produzierte Filmemacher Daniel Opitz das für die spezielle 3D-Technik ausgelegte Filmmaterial. „Es ist faszinierend, ein visuelles und auditives Gesamterlebnis“, versichert Martin Krohn, 2. Vorsitzender des Vereins. „Der beleuchtete Fulldome an der Stadthalle wird ein Gesamtkunstwerk. Die Stadthalle soll zum Zentrum des Festivals werden.“

Und auch personell sind die Weichen neu gestellt worden. Gestern Abend haben die Mitglieder Ulrike Lafrenz als Nachfolgerin des im vergangenen Jahr verstorbenen Jochen Hillers zur neuen Vorsitzenden des Fördervereins gewählt.

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erstellt am 26.Mär.2015 | 06:43 Uhr

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