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Interview mit „Jeden Tag Silvester“ : Ein Bandname, der richtig gut klingt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Pop-Band „Jeden Tag Silvester“ traf sich beim R.SH-Kindertag mit der EZ-Jugendredaktion

„Bertram Ulrich, Niclas Jawinsky, Tom Rieken und Till Krohn, so heißen die vier sympathischen Jungs der Pop-Band „Jeden Tag Silvester“. Die Vier, die sich damals auf einem Stadtfest in Bad Oldesloe kennengelernt haben, sind auch beim diesjährigen RSH-Kindertag in Eckernförde mit dabei. In einem Interview verrieten sie uns, wie ihr Bandname zustande kam, welche Rituale sie vor einem Auftritt haben und von ihren Erlebnissen beim diesjährigen Bundesvision Songcontest.


Habt ihr ein Ritual vor dem Auftritt, um euch eure Aufregung zu nehmen?
Wir kuscheln (Band lacht). Also eigentlich ist ein Ritual immer so ein wenig ein Geheimnis. Wie es genau funktioniert, verraten wir nicht so gerne. Wir passen natürlich immer auf einander auf und darauf, dass alle rechtzeitig am Start sind. Aber auf jeden Fall haben wir ein Ritual, das ist nämlich sehr wichtig.


Wann gibt es wieder einen neuen Song von euch? Wie schafft ihr euch die Zeit neben der Arbeit und wie viel Raum nimmt die Musik auch tatsächlich in eurem Leben ein?
Wenn wir wieder Zeit haben. Momentan geht es aber gar nicht, wir können eigentlich nur ab und zu mal proben und Konzerte spielen, aber alles ist sehr intensiv gerade. Die Musik findet ja hauptsächlich im Kopf statt und es ist ja nicht so, dass man jetzt einen Job macht. Songs entstehen zum Beispiel auch beim Autofahren, Spazieren gehen oder Kochen. Es nimmt halt nicht 100 Prozent der Zeit ein, ganz da mit dem Kopf ist man eigentlich nicht, man ist immer mit der anderen Hälfte in seinen Gedanken bei der Musik .Musik ist schon etwas sehr leidenschaftliches, dass man ohne Leidenschaft auch nicht machen kann. Jeder, der schon einmal angefangen hat, ein Bild zu malen, weiß, dass man, bevor es nicht fertig ist, auch nicht von dem Bild weg kommt.


Wart ihr mit dem Ergebnis vom Bundesvision Songcontest zufrieden? Und wie war die Zeit dort?
Ja total, es hat uns eine Mange Spaß bereitet. Wir wurden zu einer kleinen Künstlergemeinschaft und haben uns mit allen super verstanden und konnten viele Erfahrungen austauschen. Es war ein rundum gelungenes Wochenende. Das werden wir nie vergessen. Wir waren natürlich auch total aufgeregt. Es war eine riesen Produktion, schon sehr beeindruckend und es gab viel zu erleben. Man lernt sich als Künstler kennen und es verbindet einen einfach.


Wie kam es zu eurem Bandnamen „Jeden Tag Silvester“?
Wie hießen früher mal „Format“. Allerdings hatte das keine Tiefe, stand mal irgendwo so drauf, war so etwas wie ein Notname. Und so entstand halt „Jeden Tag Silvester“ und das passte so gut zu uns, und da haben wir gesagt „Wie geil, das ist irgendwie sperrig ,aber auch irgendwie witzig, lass uns mal Jeden Tag Silvester heißen“ und finden es bis heute total geil. Und der Name sollte jetzt auch so bleiben. Außerdem finden wir, dass ein Bandname auch gut klingen sollte. Und das tut „Jeden Tag Silvester“ auch.


Warum singt ihr nicht auf Englisch?
Weil nicht jeder von uns so gut Englisch sprechen kann. Wir sind Schleswig-Holsteiner und können uns auf Deutsch auch viel besser ausdrücken. Wenn wir “halb-halb“ aufgewachsen wären, wäre es vielleicht etwas anderes.
 


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