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Saubere Au : Ein Bagger räumt die Hüttener Au auf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Hüttener Au wird von überschüssigem Bewuchs befreit / Verbandsvorsitzender bittet um Verständnis für Sperrung des Gewässers

von
erstellt am 08.Aug.2015 | 15:30 Uhr

Fleckeby | Wie viel Algen und Pflanzen Jan Wintjen mit seinem Bagger aus der Hüttener Au fischt? „Schwer zu sagen“, meint der Mitarbeiter der Holzbunger Firma Rüchel und Plöhn, „50 bis 100 Kubikmeter bestimmt“, schätzt er. Gestern sorgte Wintjen gemeinsam mit seinem Kollegen Torben Pust dafür, dass die Au wieder frei von übermäßigem Bewuchs ist. Vor Ort war auch Heini Schulz, der Vorsitzende des zuständigen Wasser- und Bodenverbands für die Hüttener Au, der sich das Spektakel am vom Ufer aus anschaute. „Die große Hüttener Au ist ein Vorranggewässer, vor dem 1. August hätten wir damit nicht anfangen können.“ Nach Ende der Schonzeit wurde die rund 30 Kilometer lange Au gemäht. Etwa 28 Kilometer maschinell vom Uferstreifen aus und knapp zwei Kilometer mit einem Mähboot, dessen Schneidewerk den Bewuchs, überwiegend Seerosen, kappt.

Nachdem Mähen ließ Heini Schulz die Hüttener Au an einigen Stellen mit einem langen Baumstamm sperren, damit das Grünzeug nicht in die Schlei treibt – am Parkplatz in Götheby-Holm und bei der Holzbrücke im Schilf. „Leider wurde der Stamm mehrfach entfernt“, berichtet Schulz. Eventuell könnten Kanuten, die sich in der Ausübung ihres Sports gestört fühlten. „Kein Problem“, sagt Schulz, „dann aber bitte den Baum wieder zurücklegen.“ Eine Schikane solle die Sperrung nicht sein, betont der Hummelfelder, es sei aber die satzungsgemäße Aufgaben des Wasser- und Bodenverbands die Gewässer zu unterhalten und zu erhalten und dazu gehöre auch das Reinigen – so schonend wie möglich für die Natur. So verzichte man darauf, die Uferstreifen nur so wenig wie möglich mit schwerem Gerät zu befahren.

Für die Firma Rüchel und Plöhn ist die Gewässerpflege keine ungewöhnliche Aufgabe. „Wir sind für insgesamt 16 Wasser- und Bodenverbände im Einsatz“, sagt Jan Wintjen, unter anderem in Alt Duvenstedt oder in der Oberen Sorge. 

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