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Globetrotter Lodge : Ein Ausflugsziel für das ganze Jahr

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Endspurt auf dem Aschberg – am 31. Oktober wird die Globetrotter Lodge in Ascheffel eröffnet. Für rund elf Millionen Euro baut der Reiseausrüster in 98 Meter Höhe ein Hotel, Tagungszentrum, Gaststätte sowie Aussichtsturm.

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erstellt am 16.Okt.2013 | 06:00 Uhr

In 17 Tagen öffnet Globetrotter in Ascheffel seine Lodge. Rund anderthalb Jahre sind dann seit den ersten Arbeiten auf dem Aschberg vergangen. Im Mai 2012 rollten dort die Bagger an, nachdem ein Jahr zuvor bereits die „Aschberg-Stuben“ abgerissen wurden. Eine Eröffnung im Sommer, das war anfangs das erklärte Ziel des Hamburger Unternehmens, doch ein langer Winter und Verzögerungen bei den Gewerken veranlassten die Fachleute um Jörg Toaspern vom Büro Moths Architekten dazu, den Starttermin für das elf Millionen Euro teure Bauprojekt immer wieder nach hinten zu verlegen. Doch die Einladungen für den 31. Oktober sind jetzt raus.

Die Globetrotter Lodge, dazu gehören eine moderne Hotelanlage mit 30 Zimmern, ein Seminar- und Tagungszentrum sowie das Restaurant Campfire. Hingucker ist aber der gut 20 Meter hohe Kletter- und Aussichtsturm. Einziger Wermutstropfen: „Den können wir erst im Frühjahr freigeben“, sagt Kay Langbehn, neben Günther Hoffmann, Geschäftsführer der Globetrotter Akademie Betriebs GmbH. Sechs Aussichtsplattformen bietet der Turm für die Besucher. Auf der hinteren Seite werden Kletterelemente an einer Glaswand installiert, sodass die Besucher quasi Blickkontakt mit den Kletterern aufnehmen können.

Die Außenfassade des Restaurant- und Seminargebäudes sowie des Hotel besteht aus Teak-Holz, das in Costa Rica nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit gewachsen ist. Globetrotter forstet im Gegenzug Flächen auf. Nach der Holzernte wird die Fläche zudem landwirtschaftlich genutzt.

Die ersten Buchungen liegen für das Hotel schon vor. Die 30 Zimmer – zwischen 28 und 30 Quadratmeter groß – bieten allesamt durch die großen Panoramascheiben einen einmaligen Blick auf die Hüttener Berge. „Zimmer und Ausstattung haben Vier-Sterne-Niveau“, sagt Langbehn. Doch Fotoaufnahmen der Zimmer möchte er zum jetzigen Zeitpunkt genauso wenig veröffentlicht sehen, wie das Innere des Restaurants Campfire. „Den Blick wollen wir erst zur Eröffnung freigeben“, so Langbehn, „wir setzen da auf das Wow-Erlebnis bei den Besuchern“.

Mit Andy Philipps steht der Küchenchef des Restaurants längst in den Startlöchern. „Etwa 100 Plätze drinnen und 100 Plätze auf den Außenterrassen stehen zur Verfügung“, so Philipps, der zuvor jahrelang im Schleswiger „Waldschlösschen“ arbeitete. Auch im Campfire legt er Wert auf regionale Produkte. Die Zusammenarbeit mit Fischern und Jägern ist gesichert. Wildgerichte sollen ein Markenzeichen im Campfire werden, aber auch die Currywurst und Pommes wird es für die Gäste geben. Jäger aus den Hüttener Bergen beliefern Philipps. Das erste Tier aber, ein zweijähriges Damwild, schoss Geschäftsführer Günther Hoffmann in Damp selbst. In einer Wildkammer wird das Tier gesäubert und zum Reifen aufgehängt. Nach drei bis fünf Tagen wird es dann aus der Decke geschlagen, zerlegt und verarbeitet. Im Obergeschoss ist der Tagungsraum, in dem auch Feiern und Festbankette möglich sind. Die Lodge kann außerdem für Trauungen gebucht werden. Andy Philipps kann sich aber auch vorstellen den Kletterturm für seine Angebote zu nutzen: „Zum Beispiels für ein Turmdinner zu Zweit“.

Noch etwas hinterher sind die Arbeiten beim Außengelände. Klar zu erkennen ist die Tribüne. Der ehemalige Sportplatz soll zum Multifunktionsfeld hergerichtet werden. In dieser Woche hat es schon Gespräche mit den Verantwortlichen des Schleswig-Holstein Musikfestivals gegeben. „Es wird ein Konzert auf dem Aschberg geben“, versichert Langbehn: „Kein Sinfonieorchester, sonders etwas Rustikales, was hierher passt.“

23 Beschäftigte in Vollzeit werden auf dem Aschberg arbeiten, allein 15 davon kommen aus Ascheffel, andere aus den umliegenden Gemeinden, sagt Langbehn

Nach der offiziellen Eröffnung der Globetrotter Lodge am 31. Oktober mit geladenen Gästen präsentiert das Unternehmen die Lodge vom 1. bis 3 Novemberwochenende allen Interessierten. Für Jung und Alt soll es ein buntes Programm mit vielen Aktionen geben.

Am 30. November, 18 Uhr, findet ein Filmabend auf dem Aschberg statt. Gezeigt wird „Schnee von Gestern“ von den Filmemachern Claus Oppermann und Gerald Grote. Der erste Weihnachtsmarkt auf dem Aschberg ist für den 14. und 15. Dezember geplant. In Zelten und Hütten präsentieren Kunsthandwerker aus der Region ihre Angebote.

Auch der Jahreswechsel kann im „Campfire“ gefeiert werden. Die Silvestergala mit Sechs-Gänge-Menü beginnt um 18 Uhr.
>www.globetrotter-lodge.de

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