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Eckernförder Zeitung

11. Dezember 2017 | 02:03 Uhr

Jahresempfang : Ein Abend um Danke zu sagen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Jahresempfang mit vielen Besuchern / Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer erstmals zu Gast / Rock’n’Roll Sparte des TSG Eckernförde tanzt

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erstellt am 16.Sep.2015 | 05:49 Uhr

Gettorf | „Einmal alle Bürgermeister auf die Bühne, bitte“ – ein schönes Bild bot sich gleich zu Beginn des Jahresempfangs den zahlreichen Gästen: Die acht Bürgermeister aus Gettorf, Neudorf-Bornstein, Osdorf, Felm, Tüttendorf, Schinkel, Neuwittenbek und Lindau reihten sich neben den Gastgebern auf und lauschten ihren Worten. Der letzte Empfang war bereits anderthalb Jahre her – am Montag begrüßten Amtsdirektor Matthias Meins und Amtsvorsteher Kurt Arndt wieder zahlreiche Gäste im Kultur- und Bildungszentrum (KuBiZ) an der Isarnwohld-Schule. Traditionsgemäß seien Vertreter aus der Politik, den Verwaltungen, der Wirtschaft, aus Vereinen und Verbänden, der Kirche, der Presse sowie Bürgerinnen und Bürger eingeladen, berichtete Arndt. „Erstmals auch Flüchtlinge beziehungsweise Asylsuchende“, ergänzte er. Und leitete damit über zu einem Thema, das sich durch den Abend ziehen sollte.

Flucht und Flüchtlingsströme – auch wenn der Amtsausschuss in enger Zusammenarbeit mit der Amtsverwaltung die Problematik frühzeitig thematisiert habe und erste Weichenstellungen getroffen habe, sei man inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem die Ereignisse und übergeordnete Entscheidungen die Verwaltung überrennen, stellte Arndt weiter fest: „Das macht das sehr erfolgreiche Engagement gerade auch unserer kommunalen Familie nicht leichter und stellt uns alle zusammen, meistens äußerst kurzfristig, vor sehr große Herausforderungen“. Das Amt werde sich für 2015 auf die Unterbringung von rund 200 Menschen einstellen müssen. Die, die bereits da sind, seien in Sicherheit, Freiheit und menschenwürdig untergebracht, sagte der Amtsvorsteher und lobte die entstandene Willkommenskultur. In diesem Zusammenhang dankte er, auch im Namen des Amtsdirektors, allen Haupt-, Neben- und Ehrenamtlern für ihr Engagement.

„Die Flüchtlingsproblematik greift für den Kreis gleichermaßen“, schloss sich Kreispräsident des Kreises Rendsburg-Eckernförde Lutz Clefsen an. Er lobte die exzellente Zusammenarbeit der Kommunen. „Die Willkommenskultur, die in Gettorf herrscht, ist nicht von oben vorgegeben. Gettorf war immer offen – das ist es jetzt auch für Flüchtlinge“, sagte er. Zum ersten Mal eingeladen war der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel, Dr. Ulf Kämpfer. Auch er fand herzliche Worte über den Dänischen Wohld, den er „als begeisterter Radfahrer“ gut kenne. Ob beim Flüchtlingsthema oder anderen Vorhaben – er baue auf eine gute Kooperation der Stadt Kiel mit den Umlandgemeinden.

Dr. Edgar Paulke stellte als Vorsitzender des Kuratoriums die Bürgerstiftung Dänischer Wohld vor. Auf Initiative von Amtsdirektor Meins, mit einem Startkapital der Eckernförder Bank und einem einstimmigen Votum aller Gemeinden wurde die Stiftung ins Leben gerufen, die sich der Jugendhilfe, der Altenhilfe und in Not geratenen Personen widmet. Wer sich angesprochen fühlt, kann einen formlosen Antrag stellen, sollte seine Anfrage aber begründen.

Viel Applaus gab es für die farbenfrohen Auftritte der der Rock’n’Roll Sparte des TSG Blau Gold Eckernförde: Tänzerinnen der Ecktown Kids und des Ecktown Team – beides amtierende deutsche Meister – zeigten Ausschnitte aus ihrem Repertoire, bevor die ganz unterschiedlichen Gäste sich an den Stehtischen zu vertiefenden Gesprächen trafen.

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