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großes ehrenamtliches engagement : Eigenleistung spart 25 000 Euro

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ursprünglich sollte der Anbau an das Feuerwehrgerätehaus Bohnert 90 000 Euro kosten. Aufgrund der hohen Eigenleistung der Feuerwehr belaufen sich die Kosten auf 75 000 Euro.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2015 | 06:19 Uhr

KOSEL/BOHNERT Größer, sicherer und moderner – so präsentiert sich das Feuerwehrhaus im Koseler Ortsteil Bohnert nach Fertigstellung der Arbeiten für den Anbau an das Gerätehaus. Hartmut Keinberger, Bürgermeister der Gemeinde Kosel, und Margrit Riemer, Vorsitzende des Finanzausschusses, besichtigten jetzt unter der Führung des Ortswehrführers Matthias Kühne das Gebäude.

An dem 33 Jahre alten Haus entstand ein Anbau mit einer Länge von vier Metern, in dem ein Lager, ein vergrößerter Schulungsraum und ein Raum für die Aufbewahrung der Atemschutzgeräte geschaffen wurde. Letzerer umfasst eine Fläche von 10,70 Quadratmetern. Eine fachgerechte Lagerung der Masken sei vorher nur erschwert möglich gewesen, so Ortswehrführer Kühne. Denn Atemschutzgeräte müssen nach der Desinfektion in speziellen Behältern aufbewahrt werden.

50 Zentimeter muss der Abstand zwischen Wand und Feuerwehrfahrzeug betragen, um ein nach den Sicherheitsstandards gefordertes gefahrloses Ein- und Aussteigen zu gewährleisten. Infolge des Anbaus ist das jetzt auch im Feuerwehrhaus Bohnert möglich.

In dem 21 Quadratmeter großen Lager werden neben dem großen Zelt auch Partytische und -bänke aufbewahrt. Der Gruppenraum ist nach der Erweiterung um 21 Quadratmeter auf 54,35 Quadratmeter gewachsen. Er steht nicht nur den Feuerwehrmännern für ihre Sitzungen zur Verfügung, sondern auch den Senioren des Dorfes. Sie veranstalten dort jeden Mittwochnachmittag ihre geselligen Nachmittage.

Ursprünglich hatte die Gemeinde 90  000 Euro für den Anbau eingeplant, den sie aus eigenen Mitteln finanzieren muss. Aufgrund des hohen Anteils an Eigenleistung durch die Feuerwehr konnten 25  000 Euro eingepart werden. „So viel ehrenamtliches Engagement, in der Freizeit, am Wochenende und nach Feierabend, verdient höchste Anerkennung“, ist Bürgermeister Keinberger voll des Lobes.

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