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Eckernförder Zeitung

20. August 2017 | 19:56 Uhr

Dankeschön : Ehrenwürde für Marohn

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Altenhofs langjähriger Bürgermeister Hilmar Marohn ist zum Dank für 27 Jahre in dem Amt zum Ehrenbürgermeister ernannt worden. Auch einige Gemeindevertreter sind bei dem Spätsommerfest von Gemeinde und Feuerwehr geehrt worden.

Eine Überraschung war es schon, aber nicht gänzlich unerwartet: Anlässlich des Spätsommerfests von Gemeinde und Feuerwehr zur Verabschiedung altgedienter Gemeindevertreter am Sonnabend wurde Altbürgermeister Hilmar Marohn in Würdigung seiner besonderen Verdienste um die Gemeinde Altenhof zum Ehrenbürgermeister ernannt.

„Ich habe heute die absolute Ehre, dir als meinem kommunalpolitischen Ziehvater die Ehrenbürgermeisterschaft anzutragen“, sagte Bürgermeister Andreas Moll und überreichte ihm die Ehrenurkunde. „Ich fühle mich wirklich geehrt“, bedankte sich Hilmar Marohn. 27 Jahre Bürgermeister, das sind 1404 Wochen und fast 10 000 Tage, rechnete er vor. „Bei einer Stunde am Tag sind das 10 000 Stunden, die ich für die Gemeinde gearbeitet habe. Darauf bin ich stolz.“

Den Handwerkerspruch „Lehrling ist ein jedermann, Geselle ist, wer etwas kann, Meister ist, der was ersann“ bemühend, erinnerte er kurz noch einmal an das, was in der Gemeinde alles ersonnen wurde, hob besonders das Wappen der Gemeinde und die Feuerwehrrente hervor. „Das war nur möglich, weil ich von meiner ,First Lady’ permanent unterstützt wurde“, betonte er. „Schönen Dank, dass Ihr es so lange mit mir ausgehalten habt.“

Gemeinsam mit Hilmar Marohn wurden auch Dorothea und Gerd Schweinem – beide fast 28 Jahre Gemeindevertreter – und Meike Plaß, die sich insgesamt zehn Jahre als Gemeindevertreterin und bürgerliches Mitglied für die Gemeinde engagiert hat, verabschiedet. Andreas Moll ersparte sich bei allen bewusst die Aufzählung der Daten. „Das wurde oft genug gemacht“, sagte er. Zudem spiele es weniger eine Rolle, wie lange jemand in der Gemeindevertretung war, sondern was er oder sie daraus gemacht haben. „Sie haben sich ein Fest verdient.“

Da blieb den altgedienten Gemeinderäten nichts anders übrig, als den vorbereiteten Spaß mitzumachen. Angeleitet von der Sozialausschussvorsitzenden Anita Krenkel-Henningsen trug man ein kleines Anspiel mit Dankesversen vor, rollte das Gemeindewappen aus, setzte ihnen Krönchen auf, drückte ihnen ein Glas Sekt in die Hand und rief „ein Hoch auf unsere alten Räte“. Es gab Kaffee, Kuchen, Braten und Bier, und die Band „Blind Man‘s Buff“ unterhielt mit Folk, Balladen und Shantys. Ehrenbürgermeister Hilmar Marohn meinte augenzwinkernd: „Das Schönste an dem Fest ist, dass ich mich um nichts kümmern muss.“

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erstellt am 16.Sep.2013 | 06:29 Uhr

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