Startschuss : Ehrenamtler sollen nicht mehr frieren

Für die energetische Sanierung des Amtsgebäudes gibt es Unterstützung von der Aktiv Region. Einen symbolischen Scheck übergab Regionalmanager Dr. Dieter Kuhn  (2. v.l.) an  Amtsdirektor Matthias Meins (von links), Amtsvorsteher Kurt Arndt und Bauamtsleiter Sönke Jacobsen.
Für die energetische Sanierung des Amtsgebäudes gibt es Unterstützung von der Aktiv Region. Einen symbolischen Scheck übergab Regionalmanager Dr. Dieter Kuhn (2. v.l.) an Amtsdirektor Matthias Meins (von links), Amtsvorsteher Kurt Arndt und Bauamtsleiter Sönke Jacobsen.

Mit der Übergabe des Förderbescheids der Aktiv-Region für die Sanierung der Amtsverwaltung Gettorf kann die Ausschreibung der Arbeiten beginnen.

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11. November 2013, 06:03 Uhr

37 Tonnen Kohlenstoffdioxid sollen durch die energetische Sanierung des Amtsgebäudes Dänischer Wohld in Gettorf pro Jahr eingespart werden können. Der Energiebedarf könne außerdem um die Hälfte reduziert werden. Das betonte jetzt Regionalmanager Dr. Dieter Kuhn und übergab Amtsdirektor Matthias Meins, Bauamtsleiter Sönke Jacobsen sowie Amtsvorsteher Kurt Arndt einen symbolischen Scheck über die Förderung von fast 184 000 Euro. Unterstützt wird die Sanierung durch das Programm Health-Check der Aktiv-Region.

Die geplanten Arbeiten – wie der Einbau neuer Fenster, der Austausch der Gasheizung gegen eine Pelletheizung, die Dämmung der Kellerdecke sowie der Dachschrägen im Sitzungsraum – sollen jetzt ausgeschrieben werden, betonte Jacobsen. Im September nächsten Jahres müssen die Arbeiten dann abgeschlossen sein. „Wenn das Wetter es zulässt, können wir schon im Januar oder Februar mit dem Austausch der Fenster beginnen“, so Jacobsen.

Die Gründe für die Umbauarbeiten liegen laut dem Amtsdirektor auf der Hand: „Innerhalb von zehn Jahren haben wir die Kosten für die Sanierung wirtschaftlich wieder rausgeholt. Es geht dabei um eine dauerhafte Ersparnis, die der gesamten Gemeinde zugute kommt“, sagte er.

Außerdem sollen mit dem Umbau die Arbeitsbedingung für die Mitarbeiter wie auch die Ehrenamtler verbessert werden. Im Sitzungssaal sei es im Winter kalt, und es ziehe, so Meins. „Entweder man friert, oder man muss die Heizung schon zwei bis drei Tage vorher anmachen.“ Das sei für die Arbeit im Ehrenamt nicht zumutbar.

Das Amtsgebäude Dänischer Wohl ist Anlaufstelle für rund 16 000 Bürger. 1992 sind die Mitarbeiter in das Gebäude am Karl-Kolbe-Platz in Gettorf eingezogen. Optisch wird sich der Bau durch die Sanierung nicht verändert.


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