Proben bei der Osdörper Speeldeel : Eheprobleme auf Plattdeutsch

„Frien oder glücklich sien?“ fragen sich Maren Kohrt (v.li.), Fiede Ehlers, Miriam Steffen, Wilhelm Altermann, Anka Much, Gunda Mollenhauer, Regina Rathje, Angelika Sieh und Holger Schäfe.
„Frien oder glücklich sien?“ fragen sich Maren Kohrt (v.li.), Fiede Ehlers, Miriam Steffen, Wilhelm Altermann, Anka Much, Gunda Mollenhauer, Regina Rathje, Angelika Sieh und Holger Schäfe.

Osdörper Speeldeel zeigt das Stück „Frien oder glücklich sien“ /

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10. Februar 2018, 06:37 Uhr

„Bleib alleine, aber bleib glücklich“ lautet das Motto von Bernhard Bleibtreu, der es sich zum Ziel gesetzt hat, seine Geschlechtsgenossen vor dem Joch der Ehe zu bewahren. Seitdem ihn seine Exfrau nach der Scheidung ausgenommen hat wie eine Weihnachtsgans, ist er auf Frauen gar nicht gut zu sprechen. Aus diesem Grund gründet er ein sogenanntes „Eheverhinderungsinstitut“ und steht Männern zur Seite, die zur Hochzeit gedrängt werden sollen. Das ist die Ausgangssituation von „Frien oder glücklich sien“, der plattdeutschen Komödie von Hans Schimmel, mit der die Osdörper Speeldeel am Freitag, 23. März, um 19.30 Uhr Premiere in Dibbern´s Gasthof in Osdorf feiert. Der Kartenvorverkauf für das Stück beginnt heute in der Zeit von 9 bis 12 Uhr in Dibbern´s Gasthof.

Bereits seit Anfang des Jahres probt das plattdeutsche Theater an zwei Tagen in der Woche für das neue Stück. „Am Bühnenbild muss noch etwas gearbeitet werden“, sagt Holger Schäfe, der im Stück einen der Ehemänner spielt. Denn auf der Bühne soll später nicht nur ein Büro stehen, sondern gleich zwei. Was die Geschichte nämlich so interessant macht, ist, dass sich in dem Bürogebäude, in dem die Geschichte spielt, nicht nur ein „Ehe-Verhinderungsinstitut“ befindet, sondern auch ein „Ehe-Anbahnungsinstitut“. Besitzerin Sigrid Rapp, gespielt von Gunda Mollenhauer, will mit ihrem Unternehmen Frauen unterstützen, in den Hafen der Ehe einzulaufen. Das zwischen den beiden Büros keine friedliche Nachbarschaft entstehen kann ist schnell klar. Als dann noch die Finanzbeamtin Marianne Wittstock auftaucht, wird die Sache kompliziert.

Die plattdeutsche Komödie in drei Akten ist bereits das 45. Stück, das die Laienspieler auf die Bühne bringen. Mit bekannten Stücken wie etwa „Een Matjes singt nich mehr“, füllen sie schon seit mehreren Jahren den Veranstaltungssaal in Dibbern´s Gasthof. „Ob wir im nächsten Jahr wieder hier spielen können, ist noch unklar“, sagt Schäfe mit Blick auf die vorläufige Schließung des Restaurants Ende Juni dieses Jahres.

Maren Kohrt, Fiede Ehlers, Miriam Steffen, Wilhelm Altermann, Anka Much, Gunda Mollenhauer, Regina Rathje, Angelika Sieh, Holger Schäfe und „Toseggersch“ Jutta Eichhorn wollen in dieser Saison jedoch noch einmal an insgesamt zwölf Abenden im März und April für Lacher im Publikum sorgen.

Die genauen Termine finden sich auf der Internetseite der Speeldeel unter www.osdoerper-speeldeel.de. Zusätzlich zum heutigen Vorverkauf gibt es auch in den nächsten Tagen noch Restkarten in Dibbern´s Gasthof zu kaufen. Der Eintritt kostet 6 Euro.

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