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Namensuche : Ehepaar Koseler auf Namenssuche in Kosel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ehepaar aus der Lüneburger Heide bereist Kosel auf der Suche nach ihrem Familiennamen

Kosel | Familie Koseler liebt die Landschaft in Schwansen, zwischen Schlei und Ostsee. Doch so sehr sie ihre Urlaubstage in Kosel genossen, so galt die Reise doch einer Spurensuche zu ihrem Familiennamen, wie Annita und Gunter Koseler berichten. Sie stammen aus Berlin, sind seit 1998 in der Lüneburger Heide zu Hause und wollten unbedingt einmal in die Gemeinde Kosel reisen.

Bekannte seiner Frau hätten ihnen vor wenigen Jahren von einem „Koseler Hof“ berichtet und ihre Späße mit ihnen gemacht, nach dem Motto, „da habt ihr einen Gasthof und wir wissen nichts davon“, berichtete der 78-Jährige. Das ließ ihnen keine Ruhe und sie machten sich schlau.

In der Vorwoche reisten sie aus Suderburg (Niedersachsen) an die Schlei und wohnten in Missunde. „Eine herrliche Landschaft“, schwärmte Annita Koseler (77). Einer ihrer ersten Anlaufpunkte war natürlich der Landgasthof Koseler Hof. „Deshalb haben wir ja überhaupt die Reise gemacht“, stellte Annita Koseler fest. Das Gastronomenpaar Frank Spack und Ehefrau Viola Spack-Wismer waren begeistert und fanden den Besuch „echt witzig“, wie Frank Spack auf Nachfrage der EZ berichtete. So etwas hätten sie auch noch nicht erlebt. Viel weiter helfen bei der Namensforschung konnten die Gastleute den Gästen aber nicht. Einen „Koseler“-Eintrag im Gästebuch haben sie sich aber gesichert. Vor Jahren sei schon einmal ein Paar da gewesen, die Kosel mit Nachnamen hießen, ergänzte Viola Spack-Wismer. Auf ihrer Tour durch die Gemeinde entdeckte das Paar Koseler auch die Koseler Au und hörten vom Koseler Moor.

Schon vor Jahren hatte Gunter Koseler sich an die Recherche ihres seltenen Familiennamens gemacht. Dabei stellten sie fest, dass sie und die Familien ihrer beiden Söhne bundesweit wohl die einzigen noch lebenden Träger dieses Namens seien, wie Gunter Koseler berichtete. Etwa 1815 oder 1817 sei der Name erstmals im Westfälischen aufgetaucht. Bisher habe er aber noch keine Zeit gefunden, tiefer in die Familiengeschichte einzutauchen und seine Recherche in alten Kirchenarchiven fort zusetzten.

Nach Kosel und in den Koseler Hof will das Ehepaar Koseler aber auf jeden Fall noch einmal reisen, und wer weiß, vielleicht tauchen ja noch weitere Hinweise auf.

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erstellt am 01.Jun.2016 | 06:16 Uhr

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