Ausstellung in Osterby : Edles aus Stein, Holz, Ton und Metall

Die Künstler (v.r.) Uli Strempel, Inke Lerch-Brodersen, Uwe Lerch und Jörn Brede sowie Wiebke Lassen stellen mit ihren Kolleginnen und Kollegen erstmals gemeinsam aus.
Die Künstler (v.r.) Uli Strempel, Inke Lerch-Brodersen, Uwe Lerch und Jörn Brede sowie Wiebke Lassen stellen mit ihren Kolleginnen und Kollegen erstmals gemeinsam aus.

„Sieben auf einen Streich“: Sieben Künstler und Kunsthandwerker laden zur Ausstellung nach Osterby.

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26. April 2019, 17:07 Uhr

Osterby | „Sieben auf einen Streich“ hat die bunte Künstlerriege ihre erste gemeinsame Ausstellung genannt, die vom 1. bis 5. Mai in Osterby stattfindet. Märchenhaft ist dabei vor allem das Ambiente, das sie sich für die Präsentation ihrer Arbeiten ausgesucht haben. Oben auf dem Mühlenhügel hat Jörn Brede sein Atelier, dort, wo bis vor rund 35 Jahren noch die Mühle des Dorfes gestanden hat. Aus den  Überresten des historischen Gebäudes hat der Skulpturenkünstler vor fünf Jahren mit seinem Atelier und der Werkstatt neues Leben eingehaucht.

Neben Jörn Brede selbst sind noch Inke und Uwe Lerch, Imke Splittgerber, Hans-Joachim Jungjohann sowie Ulrike Strempel und Michael Marklowsky dabei. Für die kulinarischen Künste, die auch die Besucher genießen dürfen, ist Wiebke Lassen verantwortlich.

Gold und Silber aus Stoltebüller Designerschmiede

Edle Stücke bringen Goldschmied Michael Marklowsky und Designerin Ulrike Strempel mit nach Osterby. In ihrem Atelier auf Gut Drült in Stoltebüll entsteht Schmuck, dabei verstrickt Ulrike Strempel Gold- und Silberdrähte zu  floralen Gebilden. Ihr Label „Cyrano“ haben sie nach dem berühmten Franzosen benannt. Er schrieb auch  Berichte über fantastische Reisen zu Sonne und Mond. Die beiden Gestirne symbolisieren die Edelmetalle Gold und Silber.

Keramikkunst aus Bünsdorf

Inke Lerch-Brodersen und Uwe Lerch aus Bünsdorf arbeiten mit Ton, betreiben gemeinsam eine Keramikwerkstatt. Arbeiten des Künstlerpaares finden sich in der Sammlung vom  Landesmuseum Schloss Gottorf.  Die beiden freischaffenden Keramiker reisen gerne durch Europa: Sie besuchen Märkte in England, Österreich und Frankreich. Ihre Werke sind Unikate.

Auch aus den Hüttener Bergen, genauer aus Klein Wittensee, kommt Hans-Joachim Jungjohann. Auch seine Holzobjekte werde richtige Hingucker auf dem Mühlenhügel sein.

Aus Boren kommt Imke Splittgerber. Auch sie ist Keramikerin, seit rund 40 Jahren. Besonders fasziniert ist sie von der sogenannten Pitch-Technik, die sie in den USA kennengelernt hat. „Ich trete  in direkte Verbindung mit dem Ton, alles wird aus einem Klumpen geformt, immer mit beiden Händen am Material“, beschreibt sie die fast meditative Arbeit. 

Die Ausstellung „Sieben auf einen Streich“ vom 1. bis 5. Mai hat jeweils von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Es wird auch Live-Musik geben. Die versteckt gelegene   Zufahrt zum Gelände an der L265 befindet sich aus Eckernförde kommend nach der dritten Einfahrt nach Osterby.

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