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FUSSBALL-KREISPOKAL : Eckernförder SV zieht ins Finale ein

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im Fußball-Kreispokalhalbfinale feierte der ESV einen 4:2-Erfolg beim Verbandsliga-Konkurrenten Osterrönfelder TSV, der erst nach der Verlängerung feststand. Das Finale findet am 1. Juni beim TuS Jevenstedt statt.

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erstellt am 08.Mai.2014 | 12:41 Uhr

Osterrönfeld | Der Eckernförder SV hat den Einzug in das Finale des Fußball-Kreispokals erreicht. Die Mannschaft von Trainer Stefan Mackeprang setzte sich unter der Woche beim Verbandsliga-Konkurrenten Osterrönfelder TSV mit 4:2 (2:2, 1:1) nach Verlängerung durch. Der Titelverteidiger trifft nun im Finale am 1. Juni auf den Kreisligisten TuS Jevenstedt, der sich bereits im Oktober mit dem 5:3-Sieg gegen den TSV Waabs qualifiziert hätte. „Der Sieg der Eckernförder ist nicht unverdient, denn sie waren über weite Strecken das bessere Team“, gibt OTSV-Coach Olaf Lehmann zu. Allerdings spricht er von auch von „irregulären Bedingungen“ in der Nachspielzeit, denn der Ball war wegen des nicht vorhandenen Flutlichts auf dem Osterrönfelder Sportplatz in der Dunkelheit kaum noch zu erkennen. Ob der OTSV nachträglich Protest einlegt, will der Verein noch entscheiden (s. Artikel unten).

Die Osterrönfelder begannen schwungvoll. Nach sieben Minuten musste ESV-Torwart Tim Steingräber das erste Mal eingreifen als die Chance von Florian Kuklinski vereitelte. Auf der Gegenseite stand Frank Mettig nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Fynn Gerlach völlig unbedrängt im Strafraum und ließ Osterrönfelds Schlussmann Daniel Jeromin mit einem platzierten Kopfball keine Chance (12.). Im Anschluss drängten die Osterrönfelder vehement auf den Ausgleich, der dann auch in der 25. Minute fiel: Einen Einwurf von Felix Mosebach verlängerte Tom Jahnke zu Hauke Horstmann, der aus fünf Metern Steingräber überwand. Danach schalteten die Gastgeber einen Gang zurück. Der ESV übernahm so die Kontrolle über das Spiel und ging in der 57. Minute durch einen Sonntagsschuss von Dimitri Milov aus 20 Metern in den linken oberen Winkel mit 2:1 in Führung. In der Folge verpassten es die Gäste, mit dem 3:1 für die Vorentscheidung zu sorgen – und das wurde bestraft. Mit dem letzten Angriff rettete der eingewechselte Jascha Piotraschke den OTSV in die Verlängerung (90.+1), in der eine Unachtsamkeit nach einem Freistoß aber erneut zum Rückstand führte. Henning Ströh traf per Kopf zum 3:2 für den ESV (93.). Acht Minuten vor dem Abpfiff machte schließlich Torben Hindersmann mit dem 4:2 den Deckel auf den Gäste-Sieg.

„Es war aus meiner Sicht ein verdienter Sieg“, bilanziert ESV-Coach Stefan Mackeprang. „Leider haben wir es ohne Not superspannend gemacht, weil wir in der regulären Spielzeit unsere großen Möglichkeiten nicht genutzt haben, um das Ding zu entscheiden. Dann am Ende so ein Teil zu bekommen, ist natürlich ärgerlich. Wir wollten sicher stehen, um dann Konter zu fahren, und wir wollten sehr viel Wert auf die Standardsituationen legen. Beide Vorhaben, haben funktioniert.“

Mackeprang kann auch, nicht nur wegen des Weiterkommens verstehen, dass die Begegnung nicht abgebrochen wurde: „Die Bedingungen in der Verlängerung waren nicht mehr regulär – aber eben für beide Seiten gleich. Ich finde es dann auch gut, wenn man so ein Spiel zu Ende bringt.“

 

Osterrönfelder TSV: Jeromin - Mosebach, Dollnick (100. Burkel), Halver, Reimler (91. Kock) - Weihmann (61. Piotraschke), Jahnke, Müller, Horstmann - Grbavac, Kuklinski.

Eckernförder SV: Steingräber - Bamler (46. Medler), Ströh, Mettig, Smit - Moor (73. Hindersmann), Gerlach, Mathiessen, Milov - Lietz, Temirgan (89. Evert).

Schiedsrichter: Heyn (TuS Rotenhof).

Zuschauer: 250.

Tore: 0:1 Mettig (12.), 1:1 Horstmann (25.), 1:2 Milov (57.), 2:2 Piotraschke (90.+1), 2:3 Ströh (93.), 2:4 Hindersmann (113.).

 

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