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Eckernförder Zeitung

19. Oktober 2017 | 00:52 Uhr

Eckernförder Bank mit neuen Öffnungszeiten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ab 1. Juli: Rieseby nachmittags geschlossen, Hauptstelle Eckernförde über Mittag zu

von
erstellt am 13.Mai.2017 | 06:18 Uhr

Eckernförde | Die Frequenzanalysen in den Geschäftsstellen sind ausgewertet, jetzt hat die Eckernförder Bank die entsprechenden Schlussfolgerungen daraus gezogen. Wegen der kaum genutzten Nachmittagsöffnungszeiten bleiben die beiden Filialen in Rieseby und Kiel-Pries ab 1. Juli nachmittags geschlossen. Das kündigte Bankvorstand Sönke Saß gestern gegenüber unserer Zeitung an. Die übrigen vier Geschäftsstellen in Gettorf, Kiel-Suchsdorf, Dänischenhagen und Kappeln sind nicht betroffen. Die künftigen Öffnungszeiten in Rieseby und Kiel-Pries: montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr. Bisher waren die beiden Filialen bis 18 Uhr (dienstags bis 17 Uhr) geöffnet. Die beiden Geschäftsstellen bleiben mit jeweils zwei Mitarbeitern besetzt. Beratungstermine können wie bisher auch bis 18 Uhr entweder in den Geschäftsstellen, zu Hause beim Kunden oder in der Hauptstelle in Eckernförde vereinbart werden, sagte Saß. Auch die Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker stehen den Kunden wie gewohnt zur Verfügung. Die Bank hat ihre Kunden und auch den Riesebyer Bürgermeister Jens Koll über die Änderungen informiert.

Veränderungen wird es auch in der Hauptstelle in der Kieler Straße geben: Dort wird es ab dem 1. Juli während der Öffnungszeiten von 8.30 bis 18 Uhr montags, dienstags und donnerstags eine Mittagspause von 12.30 bis 14 Uhr geben, in der die Bankräume bis auf den vorderen SB-Bereich mit den Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern geschlossen bleiben. Freitags ist die Eckernförder Bank von 8.30 bis 15 Uhr geöffnet, sonnabends ist geschlossen, der SB-Bereich ist zugänglich.

Mit dieser Kürzung der Öffnungszeiten in Rieseby und Kiel-Pries sowie der Einführung einer Mittagsschließung in der Hauptstelle reagiert die Eckernförder Bank auf das Kundenverhalten. „Wir versuchen den Spagat zwischen den Kostenproblemen der Bank und den Interessen der Kunden“, sagt Vorstand Sönke Saß, der die gefundene Lösung positiv bewertet. Diese unter anderem wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase notwendigen Maßnahmen seien auch nicht als Einstieg in eine Filialschließungsrunde misszuverstehen. Wäre dies notwendig gewesen, „dann hätten wir zugemacht“, sagte Saß. „Wir bekennen uns zu unseren Geschäftsstellen, sie haben für uns als Vertriebskanal eine Bedeutung.“ Gleichwohl werde auch dort die Entwicklung „permanent kontrolliert“.

Die Eckernförder Bank habe sich trotz des schwierigen Umfelds gut behauptet, erklärte Saß. „Die Zahl der Kunden wächst stetig.“ Derzeit vertrauen rund 22  500 Kunden der Genossenschaftsbank.

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