Eckernförde von oben: Die Carlshöhe

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11. August 2018, 06:42 Uhr

Die Carlshöhe am nordwestlichen Rand Eckernfördes liegt zwischen B 76 und Windebyer Noor. Sie ist nach Carl von Apé benannt, der hier im 19. Jahrhundert ein Ausflugslokal betrieb. 1908 kaufte der Hamburger Kaufmann Johann Heinrich Carl Freiherr von Schröder das etwa 14 Hektar große Gelände und richtete einen Gutsbetrieb ein. 1934/35 kaufte die Kriegsmarine das Areal und erbaute 1936/37 eine Kaserne, in der unter anderem junge Rekruten und Unteroffiziere untergebracht waren. Nach dem Krieg wurde die Kaserne als Flüchtlingslager und Lazarett, Beschaffungsamt und Zentralersatzteillager, kurz auch als Zollschule genutzt. Auch die Landespolizeischule und die Bereitschaftspolizei kamen hier vorübergehend unter. Ab 1956 ging sie wieder in die Hände der Marine über, unter anderem für die Marineunteroffizierschule, das 1. Marineausbildungsbataillon und die Fernmeldeschule.

2001 gab die Bundeswehr die Kaserne auf, sieben Jahre später kaufte Wolfram Greifenberg, Inhaber der Firma Dampsoft, das Gelände. Er bewahrte die denkmalgeschützten Eingangsbauten und baute die großen Kasernengebäude aus. Heute ist das Areal ein eigener kleiner Stadtteil mit Firmen und Büros, Arztpraxen, Senioren-Einrichtungen, Fitnesscenter, Künstlerateliers, Showpalast, Akademie und Wohnungen.

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