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Lkw auf Umwegen : Eckernförde leidet unter Folgen des Schwerlastverkehrs

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Schwerlastverkehr hinterlässt Spuren auf den Straßen in Eckernförde. Risse am Domstag sind schon zu sehen, der Domsland-Kreisel hat auch einiges abbekommen. Ganz zu schweigen von einer Ampel, die ein Lkw umfuhr.

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2013 | 06:07 Uhr

Eckernförde | Der Bahnübergang am Domstag macht – mal wieder – Probleme. Gestern haben Posten den Bahnübergang per Hand abgesperrt. Derweil suchten Techniker nach dem Fehler in der Anlage. Am Morgen hatte es laut Bahn-Pressestelle eine „Störung“ gegeben. Man wisse noch nicht, was genau los sei, aber Techniker seien vor Ort.

In diesem Zusammenhang wurde auch die Ampelanlage an der Einmündung des Domstags in die B76 abgestellt. Während der Verkehr auf der B76 ungehindert floss, stauten sich die Fahrzeuge im Domstag teilweise bis zur Straße Auf der Höhe. Fußgänger mussten oft minutenlang an der Straße warten und Lücken im fließenden Verkehr abwarten, um im Laufschritt die B76 zu überqueren.

Ob die Störung der Bahnanlage etwas damit zu tun hat, dass vor einigen Tagen ein Lastwagen an derselben Kreuzung beim Rechtsabbiegen vom Domstag auf die B76 in den Ampelausleger gefahren ist, wird geprüft. Die Anlage war trotz des abgeknickten Mastes noch in Betrieb, der Mast soll aber möglichst bald ausgetauscht werden.

Weitere offensichtliche Schäden durch den vermehrten Schwerlastverkehr hat es am Domsland-Kreisverkehr gegeben. Dort sind viele Lastwagen über die Bankette gefahren, haben die Beton-Hochborde beschädigt und die Rasenflächen in Matschkuhlen verwandelt. Beide Schäden – Ampel und Kreisverkehr – liegen im Bereich des Landesbetriebs für Straßenbau und Verkehr in Rendsburg. Die Stadt Eckernförde muss sich um die Schäden am Domstag und Wulfsteert kümmern – beides Landesstraßen, für deren Unterhalt die Stadt einen jährlichen Pauschalbetrag erhält. Ob der aufgestockt werden muss, wird nach dem Ende der Sperrung der Rader Hochbrücke diskutiert werden müssen. Das Bauamt konnte schon Risse im Asphalt des Domstags feststellen. Die Stadt fordert zumindest, dass Land oder Bund für die zusätzlichen Schäden aufkommen müssen. Die Ratsversammlung hatte dazu im September eine Resolution verfasst.

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