ausflugsschifffahrt : Eckernförde ist wieder Hafen für die weiße Flotte

„Leinen los“ für den ersten Törn: Die „Feodora II“ auf dem Weg nach Laboe mit Zwischenstopp in Damp. Fotos: Kühl
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„Leinen los“ für den ersten Törn: Die „Feodora II“ auf dem Weg nach Laboe mit Zwischenstopp in Damp. Fotos: Kühl

Erster Törn der „Feodora II“: Bei Kaiserwetter ging es von Eckernförde über Damp nach Laboe. Kapitän Klein hofft auf steigende Fahrgastzahlen, nachdem sich die neuen maritimen Ausflugsmöglichkeiten herumgesprochen haben.

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04. Juni 2014, 06:44 Uhr

Die erste Ausflugsfahrt mit der „Feodora II“ war noch keine Massenveranstaltung. Damit hat Kapitän Alexander Klein nach den Problemen im Vorfeld (wir berichteten) auch nicht gerechnet. Doch zumindest das Außendeck war gestern um 10 Uhr gut besetzt, als das weiße Fahrgastschiff von der Außenmole zu seinem ersten Törn nach Laboe über Damp aufbrach. „Dort steigen hoffentlich noch weitere Gäste zu“, sagte Klein, der von Sörup aus die Nordische Ausflug Schifffahrts GmbH (NAS) betreibt.

Neben der fünfköpfigen Besatzung um Kapitän Klein und Steuermann Sandro Seidenschwarz waren auch Astrid und Volker Keller sowie Anja Holzmayr und Thomas Braun aus Bexbach bei Homburg. Die Saarländer verbringen derzeit ihren Urlaub in Kappeln und haben von dem neuen Ausflugsangebot in Eckernförde erfahren und es gleich am ersten Tag genutzt. Die äußeren Bedingungen waren prächtig, die See spiegelglatt und der Himmel blau. Volker Keller kennt die Gegend übrigens gut, schließlich hat er von 1984 bis 87 beim 2. Schnellbootgeschwader in Olpenitz gedient. Den dreistündigen Landgang in Laboe wollten sie gestern unter anderem für den Besuch des Marineehrenmals nutzen – ein Anziehungspunkt nicht nur für Marinesoldaten.

Kapitän Klein hofft, dass sich die Fahrgastzahlen bald spürbar erhöhen, wenn sich die neuen maritimen Ausflugsmöglichkeiten herumgesprochen haben. Er hat eine Genehmigung für die nationale Fahrt und wird daher den Eckernförder Hafen im Moment auch nicht als Zwischenstopp für Fahrten in die dänische Gewässer nutzen – eventuell ist das eine Option für die Zukunft. Weil derzeit keine internationale Zulassung vorliegt und somit keine Fahrten in internationale Gewässer möglich sind, ist auch der Metallgitterzaun entbehrlich, der vorsorglich kurzzeitig an der Außenmole aufgebaut war. „Wir haben eine Sondergenehmigung und können auf den Zaun verzichten“, sagte der für den Hafen zuständige Stadtwerkemitarbeiter Dirk Bock.

>www.nas-feodora.de

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