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FUSSBALL-KREISKLASSE A : Eckernförde IF nach magerem 1:1 Tabellenführer

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Kreisklasse A schob sich Eckernförde IF trotz eines Remis’ an die Tabellenspitze. Der Gettorfer SV ließ sich in der zweiten Hälfte abschießen.

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erstellt am 28.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Am 13. Spieltag der Fußball-Kreisklasse A reichte Eckernförde IF ein mageres 1:1 (1:0)-Unentschieden beim Brekendorfer TSV, um die Tabellenführung vom FC Fockbek, der in Todenbüttel mit 4:5 (2:3) unterlag, wieder zu übernehmen. Mannschaft der Stunde ist der SSV Nübbel. Nach dem 5:1 (2:0)-Erfolg über den FSV Friedrichsholm rangiert die Mannschaft von Ulf Heidemann und Jens Lamp bereits auf Platz drei. Der erste Absteiger steht hingegen auch schon fest: Der TSV Rieseby ist zum dritten Mal in Folge nicht angetreten und wird ab sofort aus der Wertung genommen.

SV GW Todenbüttel – FC Fockbek            5:4 (3:2)

Diese torreiche Begegnung wurde ihrem Ruf als Topspiel vollauf gerecht. „Ein Unentschieden wäre für beide wohl okay gewesen, aber die drei Punkte nehmen wir natürlich gerne mit“, freut sich GW-Sprecher Dieter Krompholz auch darüber, dass man mit diesem Sieg den direkten Kontakt zum Führungsquintett hergestellt hat. Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten, weil beide Teams offensiv ausgerichtet waren. Dabei schafften es die Gäste gleich drei Mal, einen Rückstand zu egalisieren. Am Ende verstanden sie es trotz einer für viele unverständlich langen Nachspielzeit (neun Minuten) allerdings nicht mehr, einen Zähler mitzunehmen.

Tore: 1:0 Marten Reimers (4.), 1:1 Timo Hilbert (15.), 2:1 Ole Petersen (16.), 2:2 Jean-Philipp Wagner (28.), 3:2 Jonathan Lehmpfuhl (44.), 3:3 Hilbert (51.), 4:3 Mitchell Westerweller (69.), 5:3 Haiko Thun (74.), 5:4 Piet Schulz (81.).

TSV GH Lütjenwestedt – TuS Jevenstedt II       3:4 (3:2)

Für den Kreisliga-Absteiger brechen nach dieser neuerlichen Niederlage schwere Zeiten an. Zunächst konnte die Mannschaft von Horst-Dieter Zetl dem Spiel jedoch ihren Stempel aufdrücken und führte verdient mit 2:0. Erst der Anschlusstreffer des Ex-Lütjenwestedters Kim Häusgen (29.) aus abseitsverdächtiger Position hauchte dem Aufsteiger wieder Leben ein. „Uns fehlt in manchen Spielsituationen häufig auch das nötige Quäntchen Glück“, versucht Zetl zu erklären, warum die Partie nach einer 3:1-Führung noch kippte. „In der Nachspielzeit sah Lukas Holling wegen Nichts auch noch die Gelb-Rote Karte“, echauffiert sich Zetl.

Tore: 1:0 Lukas Holling (19.), 2:0 Till Rosenberg-Lakatsch (26.), 2:1 Häusgen (29.), 3:1 Bennet Pöhls (37.), 3:2 Sven Schneider (41.), 3:3 Häusgen (49.), 3:4 Sven Großer (72.)
Gelb-Rote Karte: Holling (90., wdh. Foulspiel, TSV)

Gettorfer SC II – TuS Rotenhof II        1:6 (0:1)

Es war kein gutes Wochenende für den GSC, denn nicht nur die Liga, sondern auch das Reserveteam zog gegen die „Blauen“ den Kürzeren. „Es war ein Spiel Not gegen Elend“, beschönigt Gettorfs Coach Karsten Bengius nichts. Besonders die Art und Weise, wie man sich dem Gegner in der zweiten Halbzeit ergab, ärgert ihn maßlos. „Man kann verlieren, aber nicht so. Wenn die Spieler sich aber kaum beim Training blicken lassen, darf man sich am Ende nicht wundern, so unterzugehen“, nimmt Bengius kein Blatt vor den Mund. Obwohl die Gastgeber zur Pause lediglich mit 0:1 zurücklagen (27.), ließ man auch nach Wiederbeginn jegliche Laufbereitschaft vermissen. „Aufbäumen sieht anders aus“, lautet Bengius knappes Resümee.

Tore: 0:1 Tobias Klein (27.), 0:2 Finn-Ole Rathmann (50.), 0:3 Jan-Hendrik Kock (60.), 0:4 Markus Passig (65.), 0:5, 0:6 Kock (70., 82.), 1:6 Simon Meurer (86.).

SSV Nübbel – FSV Friedrichsholm      5:1 (2:0)

SSV-Trainer Jens Lamp war nach der Frage, ob man denn als Aufsteiger gleich in die Kreisliga durchmarschieren will, bemüht, den Ball flach zu halten. „Wir sind bisher sehr gut damit gefahren, nur von Spiel zu Spiel zu planen. Unser Ziel ist weiterhin ein einstelliger Tabellenplatz“, warnt Lamp vor zu viel Euphorie nach dem Sprung auf Platz drei. Es entwickelte sich eine einseitige Partie, die nur den Vorwärtsgang der Hausherren sah. Nach dem Treffer von Marcel Liebke (29.) und einem sehenswerten Volleyschuss von Mats Perdelberg zum 2:0 (45.) hatte niemand mehr das Gefühl, dass die Gäste das Spiel noch würden drehen können. Als FSV-Keeper Marc Schröder-Siciliano die Rote Karte sah, kam der SSV in Überzahl zu einem überlegenen und nie gefährdeten Sieg.

Tore: 1:0 Liebke (29.), 2:0, 3:0 Perdelberg (45., 52. HE), 4:0 Liebke (55.), 5:0 Marvin Lorenz (74.), 5:1 Daniel Becker (77.).
Rote Karte: Schröder-Siciliano (51., Beleidigung, FSV).
Gelb-Rote Karte: Sven Danlowski (86., wdh. Foulspiel, FSV).

SSV Bredenbek – Osterrönfelder TSV II    2:0 (1:0)

Gerade einmal 90 Sekunden brauchte Lasse Schwanebeck nach einer Co-Produktion mit seinem Bruder Sven-Ole, um den SSV mit 1:0 in Führung zu bringen. Fortan spielte sich das Geschehen aber zumeist im Mittelfeld ab. „Spannende Torraumszenen und klare Möglichkeiten gab es nicht“, sagt SSV-Betreuer Marco Holste. Nachdem der SSV die stärkste Phase der Gäste zwischen der 55. und 65. Minute schadlos überstanden hatte und das 2:0 nachlegte (74.), geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr. Mann des Tages war für Holste, trotz der beiden Treffer von Schwanebeck, aber ein anderer: „Ole Lablack hat jeden Zweikampf gewonnen und das Spiel von hinten heraus gestaltet“, schwärmt der SSV-Betreuer

Tore: 1:0, 2:0 L. Schwanebeck (2., 74.).

Brekendorfer TSV – Eckernförde IF          1:1 (0:1)

Mit diesem Spielausgang hätten wohl nicht viele gerechnet, doch der Tabellenletzte legte trotz des frühen Rückstands durch Michele Heidrich (4.) pure Leidenschaft an den Tag und hatte sich den Punkt, der insbesondere für die Moral enorm wichtig ist, am Ende mehr als verdient. „Endlich sind wir mal für unseren nimmermüden Einsatz belohnt worden“, freut sich Brekendorfs Co-Trainer Benjamin Deckert. Sein Team zeigte sich über weite Strecken spielbestimmend und ließ im zweiten Durchgang, gegen einen allerdings enttäuschenden Spitzenreiter, keine echte Torchance zu. In der Schlussphase war der Gastgeber nach dem Ausgleichstreffer von Dennis Schneider (76.) dem Sieg sogar wesentlich näher.

Tore: 0:1 Heidrich (4.), 1:1 Schneider (76.).
Gelb-Rote Karte: Sönke Drews (88., wdh. Foulspiel, TSV)

TSV Gross Vollstedt – TSV Borgstedt         0:5 (0:3)

Während die Borgstedter nach dem dritten Sieg in Folge weiter auf dem Vormarsch sind, bleibt es für den TSV Groß Vollstedt eine Saison ohne Konstanz. Sprecher Stefan Waubke zeigt sich ernüchtert: „Für die Zuschauer war diese für mich bisher schlechteste Saisonleistung eine Zumutung.“ Lediglich zwei Mal gelang es der Heimelf, das Gästetor zu gefährden. Eine Ecke von Niels Krug prallte an den Innenpfosten (2.) und ein Schuss von Pascal Hübner wurde auf der Linie gerettet (42.). „Zudem stand unsere Abwehr völlig neben sich, so dass der Borgstedter Erfolg auch in der Höhe absolut verdient war“, sagt Waubke.

Tore: 0:1 Christopher Stocks (31.), 0:2 Marius Augustyniak (42.), 0:3 Stocks (44.), 0:4 Augustyniak (56.), 0:5 Sören Näve (86.).
Rote Karte: Bastian Kohlmorgen (87., Beleidigung, Gr. Vollstedt)

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