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Eckernförder Zeitung

19. Oktober 2017 | 19:10 Uhr

Durchschlagender Geocaching-Erfolg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Projekt „Wir entdecken die Gemeinde Gettorf“ kam bei den Teilnehmern und Veranstaltern sehr gut an

von
erstellt am 19.Apr.2015 | 18:57 Uhr

Jeder erinnert sich wohl noch an die Schnitzeljagden in seiner eigenen Jugend. Da fühlte man sich ein bisschen wie Indiana Jones, während man geheimen Hinweisen folgte und die vertraute Umgebung aus einer ganz neuen Perspektive wahrnahm. Mit dem Ferienprojekt „Geochaching“ unter dem Motto „Wir entdecken die Gemeinde Gettorf“ wurde dieses beliebte Spiel aus Kindertagen auf ein zeitgemäßes und überaus professionelles Niveau gehoben. Eine Woche lang hatten 15 Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den Teamern Lisa Liedtke, Sophie Kruse, Jens Haese und Lars Witte eine eigene Geochachingroute für den Sozial- und Kulturraum ihrer Gemeinde entworfen.

Beim „Geochaching“ handelt es sich um eine moderne Form der Schatzsuche , bei der die Teilnehmer mit einem Global Positioning System (GPS)-Empfänger und Koordinaten aus dem Internet kleine „Schätze“ aufspüren können, die jemand anderes an ungewöhnlichen Orten versteckt hat. Diese Schätze werden auch „Caches“ genannt. Unterstützt wurde das von Silke Wahl und Gerd Witte organisierte Projekt unter anderem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das drei Tabletts bereitstellte.

Damit konnten die jungen Teilnehmer eigene Routenpunkte erstellen und mit Rätseln verschlüsseln. „Uns war es wichtig, ein Angebot nah am Zeitgeist zu schaffen“, erklärte Gerd Witte vom Sozialausschuss Gettorf.

Am vergangenen Samstag fand im Rathaus im Beisein von Bürgermeister Jürgen Baasch die gemeinsame Abschlussbesprechung des Projekts statt. Die Eltern der Nachwuchsgeochacher waren herzlich eingeladen, sich über den Verlauf und die Resultate zu informieren. Im Sitzungssaal des Dachgeschosses, den die Gemeinde den Abenteurern als „Basis“ zur Verfügung gestellt hatte, präsentierten die Kinder und Jugendlichen selbstbewusst und souverän ihre Ergebnisse. Neben der Suche und dem Verstecken von „Caches“ , vielen abwechslungsreichen Spielen und gemeinsamem Kochen, standen außerdem ein Ausflug in den Tierpark und in das Geotanium auf dem Wochenplan, bei dem die Teilnehmer unter anderem Gipsabdrücke von Fossilien anfertigen durften. Viele bunte Plakate mit Fotos rundeten den erfolgreichen Gesamteindruck ab. „Die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht“, verriet die pädagogische Fachkraft Lisa Liedtke abschließend und kann sich, genau wie ihre Teamerkollegen, eine erneute Teilnahme an einem „Geochaching“-Projekt vorstellen.

Die Chancen dafür stehen gut, denn Silke Wahl vom Jugendbüro verriet: „ Wir hatten bei schon bei diesem ersten Projekt viel mehr Anmeldungen als freie Plätze.“ Zwar seien die Antragswege für derartige Vorhaben immer sehr umfangreich, sie sei aber guter Dinge, dass es möglicherweise in den Sommerferien wieder ein ähnliches „Geochaching“-Projekt in Gettorf geben könne. Sobald die erarbeitete Route durch einen anonymen Ausschuss gegangen und abgesegnet worden sei, werde sie offiziell freigegeben, freute sich Sophie Kruse.

Außerdem habe man für die Kinder und Jugendlichen ein eigenes Konto im Internet eingerichtet, mit dem sie ohne Preisgabe ihrer Daten ihr neues Hobby sicher weiter betreiben können. Die im Sekretariat des Rathauses gelagerten Geräte können ab sofort kostenfrei ausgeliehen werden. Zum Abschluss der ereignisreichen Projektwoche erhielten die Kinder persönliche Urkunden und einen Film mit den Höhepunkten der Woche, der voraussichtlich ab Dienstag von den Eltern im Sekretariat abgeholt werden kann.

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