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3. Handball-Liga : Dritter Auswärtssieg in Serie angepeilt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Owschlag reist zum abstiegsbedrohten SV GW Schwerin. Schon vor dem Spiel zieht Trainer Rainer Peetz ein positives Fazit für die Hinrunde.

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2013 | 06:00 Uhr

„In der Fremde erfährt man mehr als zu Hause“ – Eine Weisheit, die auf die Handballerinnen des TSV Owschlag zutrifft. Aus den letzten drei Heimspielen in der 3. Liga holte die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz trotz meist ansprechender Leistungen keinen einzigen Punkt, auswärts dagegen in den vergangenen zwei Begegnungen satte vier Zähler. Warum sollte dem Tabellensechsten nicht morgen beim abstiegsbedrohten Zwölften Grün-Weiß Schwerin (16.45 Uhr) der dritte Auswärtserfolg in Serie gelingen?

Peetz hätte sicherlich nichts einzuwenden, käme er doch seinem ausgerufenen Ziel, die 20-Punkte-Marke zu knacken, einen gewaltigen Schritt näher. Peetz ist der Überzeugung, dass 20 Punkte definitiv zum Klassenerhalt reichen werden. Ein Blick auf die Tabelle gibt ihm Recht. Auf dem dritten und letzten regulären Abstiegsplatz befindet sich aktuell der morgige Gegner mit lediglich fünf Pluspunkten. Der TSV hat seinerseits schon 14 Zähler eingesammelt. Ein Abstand, der einen in Sicherheit wiegen darf. „Wir verfallen jetzt nicht in Panik, nur weil wir drei Heimspiele in Folge verloren haben. Wir sollten stattdessen in Ruhe weiterarbeiten“, unterstreicht Peetz.

Die Schiedsrichter-Schelte von voriger Woche (die EZ berichtete) ist abgehakt, auch wenn Peetz nach intensivem Videostudium seiner Meinung treu geblieben ist: „Wir sind gegen Travemünde klar benachteiligt worden.“ Die gleiche Ansicht vertreten übrigens auch seine Spielerinnen, so der Coach. Das Hauptproblem sei, dass Schiedsrichter in der 3. Liga nicht immer aufgrund ihrer Leistung nominiert werden, sondern oftmals der Jugend der Vortritt gewährt werde. „Das kann frustrieren“, so Peetz. Die vielen negativen Bewertungen der Unparteiischen haben jetzt auch den Schiedsrichter-Ausschuss auf den Plan gerufen (mehr dazu im Bericht rechts).

Die Aufgabe in Schwerin wird kein Selbstgänger, zumal Grün-Weiß erst vor kurzem mit einem Trainerwechsel an der Motivationsschraube drehte. Tilo Labs übernahm die Mannschaft Ende November und in dem Zusammenhang kehrte Wendy Künzel ins Team zurück, die Peetz für einen entscheidenden Faktor im Schweriner Spiel hält. Im Owschlager Lager hat sich die personelle Lage nicht sonderlich entspannt. Die gute Nachricht: Mit Levke Rohwer fährt morgen immerhin eine neunte Feldspielerin mit nach Schwerin. Schon vor dem letzten Anpfiff in der Hinrunde lobt Peetz sein Team: „Wir haben unterm Strich eine sensationelle Runde hingelegt. Beeindruckend, wie die Mannschaft die ständigen Rückschläge verkraftet hat.“

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