Fussball : Drei verdiente Schiedsrichter geehrt

Die Ehrenamtsbeauftragte Ulrike Harder (Mi.) vom Kreisfußballverband Rendsburg-Eckernförde überreichte Jürgen Schreiber (li.) und Kai Langfeldt die silberne Ehrennadel.
Die Ehrenamtsbeauftragte Ulrike Harder (Mi.) vom Kreisfußballverband Rendsburg-Eckernförde überreichte Jürgen Schreiber (li.) und Kai Langfeldt die silberne Ehrennadel.

Jürgen und Mark Schreiber sowie Kai Langfeldt bekamen die silberne Schiedsrichterehrennadel für 15-jährige Schiedsrichtertätigkeit überreicht.

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19. Dezember 2014, 06:00 Uhr

Eckernförde | Anlässlich der Schiedsrichter-Weihnachtsfeier in Eckernförde überreichte die Ehrenamtsbeauftragte Ulrike Harder dreimal die silberne Schiedsrichterehrennadel für 15-jährige Schiedsrichtertätigkeit.

Jürgen Schreiber hatte viele Ämter bei seinem Verein TSV Waabs inne und legte 1997 zusätzlich die Schiedsrichterprüfung ab. Sein Engagement wurde 2004 mit dem DFB-Ehrenamtspreis und der Mitgliedschaft im Club der 100 geehrt. „Seine Zuverlässigkeit und sein angenehmes Wesen auf dem Spielfeld haben ihm 2012 zum Schiedsrichter des Jahres im Kreisfußballverband Rendsburg-Eckernförde werden lassen“, so Harder. Über den gleichen Zeitraum ist sein Sohn Mark Schreiber als Unparteiischer unterwegs. Aufgrund eines beruflichen Einsatzes nahm jedoch Vater Jürgen die Nadel in Empfang. Nach mehreren Jahren auf Bezirksebene pfeift Mark Schreiber heute noch im Kreis.

Bereits seit 1996 gehört Kai Langfeldt den Schiedsrichtern an. Gestartet beim Eckernförder MTV zog es ihn über den Borbyer SV zu seinem heutigen Verein SV Fleckeby. Bereits sein Vater gehörte der schwarzen Zunft an. „Mark hatte es nicht immer leicht“, verriet Harder in ihrer Laudatio. Bei einem Sichtungsturnier zeigte er eine berechtigte Rote Karte, worauf die Spieler, Trainer und Zuschauer sehr aufgebracht waren. „Davon ließ sich der Waabser jedoch nicht beirren und blieb seiner Linie treu.“ Kai ging weiter seinen eigenen Weg und gehört heute zu den stärksten Assistenten der Kreisliga. Durch seine guten Leistungen und seine fröhliche Art ist er bei vielen Gespannführern sehr beliebt. „2003 holten wir mit der Schiedsrichtermannschaft sogar die inoffizielle deutsche Meisterschaft in Flensburg“, blickt Harder auf eine gemeinsame Zeit zurück.

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