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Charity-Dinner : „Drei Mille“ fürs Schlei-Camp

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fleckebyer Hobbyköche kochen für Schleswiger Serviceclub und die Heinz-Hoenig-Stiftung

Die Räucherlachsröllchen im Crêpes-Kräutermantel zur Begrüßung machten schon gleich zu Beginn Appetit auf mehr. In der Küche liefen die Vorbereitungen für das anschließende Fünf-Gänge-Menü längst auf Hochtouren. Der Schleswiger Serviceclub „Ladies Circle“ hatte sich 50 Gäste ins Zollhaus eingeladen und bei der Bewirtung legten die Damen besonderen Wert auf Qualität. An den Pfannen und Töpfen standen die beiden Fleckebyer Hobbyköche Wiebke Asmussen und Manfred Freiberg aus Fleckeby. Unterstützt wurde das Duo von ihrer Tochter Hanne Janknecht und ihrer Freundin Maren Petersen.

Rund 15 Kilogramm Kürbis, 40 Eier, zwei Kilogramm Quark, zehn Pakete Butter und zweieinhalb Kilogramm Schokolade verarbeitete das Team für das Charity-Dinner. Mit Forellenmousse mit Himbeervinaigrette, einem Kürbissüppchen mit Kürbispesto-Crostini, verschiedenen Antipasti-Variationen sowie Hähnchenbrust, gefüllt mit Rukola-Rikotta-Büffelmozzarella und zum Abschluss den Zollhaus-Schokotraum hatten sich Asmussen und Freiberg etwas ganz besonderes einfallen lassen. Der Erlös des Abends kam der Stiftung des Schauspielers Heinz Hoenig zugute, die sich um traumatisierte Kinder kümmert.

70 Stunden haben die Wiebke Asmussen und Manfred Freiberg in den Abend investiert. Für die Sponsoren haben sie Einkaufslisten mit den Zutaten geschrieben, dann wurde fleißig geschnippelt und gekocht und am Ende musste die Küche natürlich wieder tiptop sein. Doch der Aufwand hat sich am Ende gelohnt. 3000 Euro brachte der Abend für die Heinz-Hoenig-Stiftung ein.

„Drei Mille? Das ist der Hammer!“, sagte der Schauspieler über die Summe. Das Geld fließt in die Abenteuer-Camps, die der Schauspieler im nächsten Jahr an der Schlei für psychisch traumatisierte Kinder plant. „Ich freue mich über jede Unterstützung. Es gibt viel zu viele Kinder, denen es dreckig geht – direkt vor unserer Haustür“, so Hoenig.

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erstellt am 29.Nov.2014 | 06:53 Uhr

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