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Theater : Drei Jahrzehnte plattdeutsches Theater

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Jubiläum bei der Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Goosefeld / Noch eine Vorstellung von „Geld is nich allens“ am 19. März

Goosefeld | Die Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr feiert Geburtstag: 30 Jahre ist es her, dass für den Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Goosefeld eine Theatergruppe engagiert werden sollte. Aber so weit kam es nicht: Günther Neve kam auf die Idee, selbst eine Theatergruppe zu gründen. Das erste Stück, mit dem die Gruppe am 8. März 1986 Premiere feierte, hieß „Qualm bi Quees“. Und dabei blieb es nicht: Jedes Jahr wird seitdem ein Stück einstudiert, das beim Feuerwehrball Premiere feiert. So war es auch in diesem Jahr. Wer am Wochenende nicht dabei war, hat am Sonnabend, 19. März, um 18 Uhr in der Gemeindefreizeitstätte noch einmal Gelegenheit, sich das Stück anzusehen.

Günter Voß, Irmgard Wienbrandt, Ute Voß, Ellen Baasch, Hans-Dieter Holst und Gunda Holst sind derzeit die Schauspieler und haben am Wochenende das Stück „Geld is nich allens“ von Gunda Gey aufgeführt. Unterstützt werden sie von Toschnacker Werner Hamann und Monika Voß, die für die Maske zuständig ist. „Es ist ein Top-Team“, sagt Spielleiter Günter Voß. „Jeder weiß, worauf es ankommt.“

Die Stücke werden von allen Mitwirkenden gemeinsam ausgesucht. Komödien müssen es sein. Auch dass es Einakter sind, und dass das Stück auf Plattdeutsch ist, ist ihnen wichtig. „Das ist ein Beitrag von uns zum Erhalt der plattdeutschen Sprache“, sagt Günter Voß.

Bisher wurde noch kein Stück wiederholt, jedes Jahr bringt die Theatergruppe etwas Neues auf die Bühne. „Mittlerweile haben wir uns auf Neuerscheinungen fixiert“, so der Spielleiter. In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf „Geld is nich allens“.

Worum geht’s? Das Seniorenheim Haus Abendfrieden wird durch Zuschüsse vom Kreis über Wasser gehalten. Das funktioniert allerdings nur, weil das Amt noch getäuscht werden kann, dass viele Bewohner im Haus Abendfrieden leben und es auch Anfragen auf Plätze gibt. Tatsächlich wohnt aber nur ein Bewohner, Jakob Harmsen, in dem Seniorenheim.

Und der ist nicht mehr damit einverstanden, dass es immer nur Milchsuppe zu essen gibt. Er gibt eine Heiratsanzeige auf und lernt Nelly kennen, die allerdings, wie sich herausstellt, eine Erbschleicherin ist.

Als auch noch Jens Griesbeck, der Sohn des Hauses, sich in die Pflegerin Gitti verliebt und Susanne Meyer vom Amt bei einem weiteren Kontrollbesuch damit droht, das Heim zu schließen, ist das Chaos perfekt. Mitte Januar haben die Proben begonnen – erst privat zu Hause, seit Ende Februar in der Gemeindefreizeitstätte. Trotz der vielen Proben bleibt eine leichte Spannung: „Lampenfieber gehört dazu. Das geht auch nicht weg“, berichtet Günter Voß.


> Am Sonnabend, 19. März, bringt die Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Goosefeld noch einmal das Stück „Geld is nich allens“ auf die Bühne in der Gemeindefreizeitstätte. Los geht es um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 4 Euro, Kinder können sich die Aufführung kostenlos ansehen.

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erstellt am 16.Mär.2016 | 06:37 Uhr

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