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Green Screen : Drei Filme – ein Preis: Wer gewinnt die sh:z-Filmtour?

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag vergibt beim Naturfilmfestival Green Screen einen Publikumspreis. In Eckernförde macht die sh:z-Filmtour am 26. August im Showpalast Station.

Eckernförde | Die Green-Screen-Filmtour 2014 des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z) verspricht auch in diesem Jahr wieder viele atemberaubende Bilder, spannende Geschichten und amüsante Momente für Besucher jeden Alters. An 15 Spielorten im ganzen Land und sogar in Dänemark präsentieren die sh:z-Lokalzeitungen drei ausgewählte Festivalfilme, über die das Publikum abstimmen soll. Der Film mit den landesweit meisten Stimmen gewinnt den sh:z-Publikumspreis, der mit 1000 Euro dotiert ist und anlässlich der Preisverleihung am 6. September ab 20 Uhr im Kuhhaus auf Gut Altenhof verliehen wird.

Auch Eckernförde als Festivalort ist Spielstätte der Filmtour: Am Dienstag, 26. August, um 18.30 Uhr werden die jeweils etwa 45 Minuten langen Filme „Planet der Spatzen“, „Kleiner Langschläfer hellwach – Die Haselmaus“ und „Wildes Baltikum – Die Küste“ in Carls Showpalast auf Carlshöhe gezeigt. Der Eintritt ist frei. Die runde Stimmzettel, die gleichzeitig als Eintrittskarten gelten, können im Kunden-Center der Eckernförder Zeitung in der Kieler Straße 55, Telefon 04351/9008-2483, kostenfrei abgeholt werden. Pro Person werden maximal vier Karten abgegeben. Insgesamt sind im Showpalast 250 Plätze zu vergeben. Die Besucher werden gebeten, nach den Vorführungen ihre Stimmzettel mit dem angekreuzten Favoriten-Film in die große Green-Screen-Box zu werfen.


Planet der Spatzen


In seinem Naturfilm „Planet der Spatzen“ zeigt Regisseur und Kameramann Kurt Mayer, wie der Hausspatz im vom Menschen vorgegebenen Stadtbild verschiedener Metropolen zum Lebens- uns Überlebenskünstler wird. Dazu hat sich Mayer auf den Weg nach Kairo, New York, Peking, Moskau, Wien und Paris gemacht. Der Regisseur schafft es, dass man nach wenigen Sekunden ausschließlich in die Perspektive des Vogels eintaucht und aus ihr heraus betrachtet, wie die Tiere ihre Lebensweisen und Nistplätze an die städtischen Gegebenheiten anpassen. Alles eingefangen in spektakulären Bildern aus sechs Metropolen dieser Welt, in denen die Spatzen ihre Bauplätze und Lebensweisen auf vielfältigste Art und Weise an die von den Menschen vorgegebene Architektur angepasst haben.


Kleiner Langschläfer hellwach – Die Haselmaus


Im Wettbewerb zu sehen sind zwei weitere Dokus. Im Naturfilm „Kleiner Langschläfer hellwach – Die Haselmaus“ stammen sowohl Hauptdarsteller als auch Filmemacher aus Schleswig-Holstein. Auf einem Golfplatz konnte Joachim Hinz aus Aukrug die sehr seltene Haselmaus ausfindig machen und das nachts stattfindende Leben des eigentlich mit dem Siebenschläfer verwandten Tieres mit ihren Kameras einfangen. Das Ergebnis ist ein Wechsel spannender und ruhiger Momente, welche die Zuschauer schnell in den Bann ziehen und die Haselmaus zum kleinen großen Star werden lässt.


Wildes Baltikum – Die Küste


Der Ratzeburger Naturfilmer Christoph Hauschild begibt sich in den unterschiedlichen Jahreszeiten und bei verschiedensten Witterungsbedingungen an die ursprünglichen, wilden und menschenleeren Ostsee-Küsten des Baltikums.

Sie sind Orte voller Leben und Begegnungsstätte von Bewohnern unterschiedlichster Regionen. Im Winter sind die Küsten von Estland, Lettland und Litauen Kinderstube für Polartiere, im Sommer Brutgebiet für südeuropäische Vogelarten. Zu jeder Jahreszeit sind sie dabei eines: ein Paradies für seltene Tiere. Das zeigt der gebürtige Ratzeburger in seinem Film „Wildes Baltikum – Die Küste“.

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erstellt am 13.Aug.2014 | 06:59 Uhr

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