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Eckernförder Zeitung

12. Dezember 2017 | 05:43 Uhr

Drache „Dino“ trotzt dem Regen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

10. Drachenfest auf dem Campingplatz Heide. Organisator Bernd Telkamp hatte Sonnabend mit Regen zu kämpfen. Sonne kam am Sonntag

Waabs | Ein Himmel voller bunter Drachen sollte die vielen Besucher im Rahmen des 10. Drachenfests vom 6. bis 8. Oktober am Rande des Campingplatzes der Familie Heide in Kleinwaabs begeistern. Leider machte dem Veranstalter, Bernd Telkamp, der Wettergott einen dicken Strich durch die Rechnung. Höhepunkt sollte der Sonnabend mit Musik und Drachenschau sein, doch wurde dieser Tag begleitet von permanentem Dauerregen, der das geplante Programm zum Platzen brachte.

„Es ist auch kein Trost, dass am Sonntag mit besserem Wetter zu rechnen ist“, bedauerte Bernd Telkamp diese Entwicklung, denn rund 60 aktive Drachenpiloten zwischen drei und 95 Jahren aus ganz Deutschland waren zum Teil bereits am Mittwoch angereist, „aber, wie man sieht, hier ist keiner missmutig. Wir sind eine große Familie und lassen uns die Stimmung nicht vermiesen“, so der Cheforganisator. Er kennt sich in Waabs aus, betreibt er doch seit zehn Jahren einen Drachenladen gegenüber der Rezeption am Campingplatz und bietet in den Sommerferien an zwei Tagen in der Woche jeweils einen Workshop für den Drachenflug-Nachwuchs an.

Dem widrigen Wetter trotzend gab es dennoch einige unerschütterliche Teilnehmer, die es sich nicht nehmen ließen, ihre Flugobjekte steigen zu lassen. So auch Luca Meißner, der mit zehn „Spikes“, jeweils einen Meter Durchmesser, an einer Leine übereinander glänzte. Zugleich feierte er Sonntag seinen zwölften Geburtstag.

Für gute Laune sorgte die Band „United Noise“ aus Flensburg. Ihr Band-Leader Fred Kambeck, der im August mit seiner Band den 1. Waabser Music-Battle gewann, ließ ordentlich aufspielen. Sechs Stunden lang bot die Rock & Coverband Musik vom Feinsten, sehr zur Freude der Anwesenden.

Neben den „Spikes“ waren Windspiele und Leinenschmuck, aber auch Großdrachen wie Oktopusse, Batman, Superman-Ente und mit „Dino“ der größte Drache über dem Veranstaltungsgelände zu sehen. „Dino“ besteht aus 83 Meter laufendem Spinnaker-Nylon, ist elf Meter lang und verfügt über 64 weiße Zähne. „Wir können natürlich viel mehr. Jeder einzelne der Akteure hat so viel Drachenmaterial, dass er allein den Platz füllen kann“, erklärte Telkamp. „Wir alle sind Familie Heide dankbar für die Bereitstellung der Anlage“. Mittags hatte Familie Heide für die rund 60 Drachenfreunde Gulasch gekocht. So gestärkt konnte der Regen der Stimmung kaum etwas anhaben. Das Drachenfest fand mit einem Feuerwerk am Abend den Abschluss. Am kommenden Wochenende zieht die Drachen-Karawane weiter nach Grömitz und den Saisonabschluss feiert sie die Woche darauf auf Fehmarn.


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