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Tolle Stimmung in Rieseby : Dorfwoche bringt Läufer auf Trab

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

50 Sportler am Start / Biathlon für 2016 geplant / Erster Preisskat in der Wilhelm-Bronnmann-Halle

Es läuft in diesen Tagen in Rieseby – die Dorfwoche entwickelt sich auch 2015 prächtig und das Lauf-Event „Rieseby läuft“ konnte sich einmal mehr sehen lassen. Rund 50 Teilnehmer aller Alters- und Leistungsgruppen hatten sich angemeldet, um die 2,5 und 7,5 Kilometer langen Strecken rund um die Schleigemeinde zu absolvieren.

Chef-Organisator Jens Rethwisch überließ dem „Motor der Dorfwoche“, Hartmut Schmidt, die Begrüßung der Teilnehmer. Sein Dank ging an die aktiven Läufer, den TSV Rieseby und ausdrücklich an Vera Hansen, die für die interne Organisation eine „ganz tolle Arbeit“ geleistet hatte. Auch Jens Rethwisch war mit der Veranstaltung zufrieden. Die gute Resonanz zeige, dass Laufen in Rieseby wirklich angesagt sei und die Veranstaltung auch im nächsten Jahr einen festen Platz im Programm haben werde. Schön sei, dass sich auch die Schleischule mit 20 Kindern am Laufe beteilige und so sicherstelle, dass sich auch schon die ganz Lütten aufs Laufen freuen. „Das ist gar nicht selbstverständlich“, so Rethwisch, denn die Schule habe seit langem keinen ausgebildeten Sportlehrer im Kollegium. Trotzdem schaffe man es, Kinder gut auf den Lauf vorzubereiten. So den achtjährigen Bjarne Radke. Er war zum zweiten Mal dabei, und nach einem sechsten Platz im letzten Jahr, konnte er in diesem Jahr die 2,5 Kilometer-Runde sogar gewinnen. Die „Leistungsrunde“ (7,5 Kilometer) hatte wie in Vorjahr Dennis Juhnke voll im Griff. Der laufbegeisterte junge Mann kam mit einer ganzen Laufmannschaft aus dem Haus Söby, einer Dependance des Heilpädagogiums an der Ostsee, nach Rieseby und der Aufdruck auf seinem T-Shirt „..weil wir’s können“ entsprach ganz seinem Laufvermögen. Eine Zeit um 25 Minuten hatten ihm Mannschaftskameraden zugetraut, und Dennis Juhnke lief auf diesem guten Niveau ein einsames, aber am Ende erfolgreiches Rennen. Mit einer Zeit von 25,30 gewann er auch die zweite Auflage von „Rieseby läuft“. Dabei gehe es den Jungen weniger um die Platzierung als um den inneren Antrieb, sich selbst gesteckten Herausforderungen zu stellen, die Grenzen zu ertasten und den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, erklärt Betreuer Oliver Kalwait, der zu Recht stolz war auf seine laufstarke Mannschaft,von der alle Teilnehmer mit guten Ergebnissen und dem tollen Gefühl ins Ziel kamen, den inneren Schweinehund einmal mehr besiegt zu haben. Sieger Dennis Juhnke hat noch mehr vor: Er wird demnächst beim Hamburger Nachtlauf starten. Die meisten anderen Teilnehmer waren froh, gut ins Ziel gekommen zu sein und stärkten sich mit ihren Laufkollegen bei Kaffee und Kuchen.

Damit der Breitensport „Laufen“ im nächsten Jahr einen weiteren Kick erfährt, soll die Möglichkeit des Riesebyer Biathlon noch stärker beworben werden. „Laufen ist toll, aber eine Erweiterung in Zusammenarbeit mit der Kyffhäuser Kameradschaft kann hier noch einen Impuls setzen, so Jens Rethwisch und Vera Hansen, die den Biathlon im nächsten Jahr noch stärker bewerben wollen.

Während die Läufer auf den Strecken die Kilometer fraßen, gab man sich in der Wilhelm-Bronnmann-Halle der Taktik beim Kartenspielen hin. Zum ersten Mal hatte Norbert Herrmann vom Riesebyer Skatblatt einen Preisskat in die Programm integriert. Fast 50 Kartenprofis waren gekommen, um in mehreren Stunden die Geldpreise für sich zu gewinnen. Im Gegensatz zum bewährten Preisskat wurde im Tandem gespielt, das heißt dass der Spieler sich seinen Partner aussuchen kann. Es wurden zwei Runden mit 48 Spielen absolviert. Gesamtsieger wurde H. Wittke vom SK Schlei vor Johannes Koch von den Böklunder Skatfreunden und Helga Wedell vom SC Heidewinkel, sie rundete ihre Teilnahme mit dem Titel „Beste Dame“ ab. Beim Tandem setzte sich das Duo Norbert Detjens und Dieter Petersen durch. Sie verwiesen Helga Wedell und Nis Petersen sowie Gabi Sievert und Martin Sievers auf die Plätze.

Gründungsmitglied Gerd Lorbeer wurde mit Urkunde und bronzener Ehrennadel ausgezeichnet. Eine Urkunde des Deutschen Skatverbands wegen 25-jähriger Zugehörigkeit konnte ebenfalls dem Vorsitzenden Norbert Herrmann überreicht werden.


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