Dorfquiz - wissen oder raten

Die Fragen zur Tierwelt lagen ihnen: das Team  Knochenbruchgilde Revensdorf von 1728 mit (v.l.) Bernd Christiansen, Heinz Stegelmann, Frederike Christen, Enno Christen und Heinz Krabbenhöft. Foto: mla
Die Fragen zur Tierwelt lagen ihnen: das Team Knochenbruchgilde Revensdorf von 1728 mit (v.l.) Bernd Christiansen, Heinz Stegelmann, Frederike Christen, Enno Christen und Heinz Krabbenhöft. Foto: mla

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06. März 2012, 03:59 Uhr

Lindau | "Wie heißt das lauteste Tier?", "Welche ist die größte Wüste der Erde?" oder "Warum trinken Mäuse keinen Alkohol?" Diese und zig weitere Fragen galt es für die 19 Teams, die am Sonntagabend beim traditionellen Dorfquiz der Landjugendgruppe Lindau-Revensdorf in Siegmunds Gasthof um den Sieg kämpften, zügig und richtig zu beantworten.

"Um für mehr Abwechslung zu sorgen, haben wir in diesem Jahr neben den klassischen Rubriken wie Mathe, Erdkunde, Tiere, Politik und Gemeinde auch Fragen zu Bereichen wie Werbeslogans, Lifestyle oder Englisch ausgearbeitet", erklärte Vorstandmitglied Nathalie Andresen. "Denn viele Teams sind jedes Jahr dabei." Im Vorstand all die Fragen zu zehn Themenbereichen zu entwickeln sei schon viel Arbeit, sagte Nathalie Andresen weiter. "Aber das Dorfquiz kommt immer gut an. Dann macht das auch Spaß."

Jedes Team, bestehend aus maximal fünf Mitspielern, hat für jeden Fragebogen aus einem Themengebiet zehn Minuten Zeit. Wenn die Klingel ertönt, werden die Bögen eingesammelt, dann die Lösungen gereicht und der nächste Fragebogen ausgeteilt. Hilfsmittel wie Mobiltelefone, Taschenrechner, Smartphones oder BlackBerrys sind nicht erlaubt. Das bedeutete nicht nur für das Team der Knochenbruchgilde Revensdorf von 1728 mit Ältermann Heinz Krabbenhöft, Bernd Christiansen, Heinz Stegelmann, Frederike Christen und "Edeljoker" Enno Christen oftmals: raten. "Die Tierwelt liegt uns", sagte Enno Christen froh, als sie den Fragebogen dazu bekamen. "Das ist unser Steckenpferd." Große Hoffnungen auf den Sieg machten sie sich allerdings nicht. "Wir zieren leider nur immer das Mittelfeld", gestand Bernd Christiansen. "Aber Ambitionen zu gewinnen haben wir immer." Ganz anders die Titelverteidiger, das Team der Jungen Union Gettorf und Umgebung mit ihrem Vorsitzenden Thomas Thee, Jörn Willers Radke, Henrik Lühr, Jan Hendrik Pfeil und Jennifer Zentzhein. In den vergangen vier Jahren gingen sie drei Mal als Sieger hervor. "Jörn ist das personifizierte Brain", verriet Thomas Thee. "Der holt immer die entscheidenden Punkte raus." Gewisse Themenkomplexe bereiten sie schon vor, sagte er. Und ein gewisser Anteil an Allgemeinbildung sei auch nicht von Nachteil. Jörn sei für Märchen, Physik und Mathe, Henrik für Erdkunde, Jennifer für Hauswirtschaft, Klatsch und Tratsch, Thomas für Landwirtschaft, Politik und Kommunalfragen und Jan Henrik für Geschichte und Sport zuständig. "Den Sieg kann man nicht planen", meinte Thomas Thee. "Aber das Ziel haben wir schon."

Und so war der Jubel groß, als es dann doch so kam. Das Team der Jungen Union Gettorf und Umgebung konnte seinen Titel ganz knapp verteidigen. Nur 1,5 Punkte dahinter auf dem zweiten Platz landete das Team der Schützen Revensdorf und wiederum nur einen Punkt dahinter auf dem dritten Platz das Team "Uropa Fitz Erben". Das Glas saure Gurken für den letzten Platz ging nach einem Stechen an das Team "Freie Wählergemeinschaft Lindau I".

Die Lösungen: Das lauteste Tier ist der Taschenkrebs mit bis zu 250 Dezibel, die größte Wüste der Erde die Antarktis mit 13,2 Millionen Quadratkilometern und Mäuse trinken kein Alkohol, weil sie Angst vor dem Kater haben.

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